20
02
Rituale spielen in allen Bevölkerungsgruppen eine wichtige Rolle. Sie können den Übergang von einer Lebensphase in die nächste markieren, eine Begrüßung herzlicher machen oder den Abschied erleichtern. Wie solche Rituale in verschiedenen Kulturen aussehen und welche Rituale uns selbst aus unserem Alltag vertraut sind, entdeckten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 des Franken-Gymnasium Zülpich am 14. Februar. Gemeinsam mit der Tänzerin und Choreografin Dulce Jiménez erlebten sie einen Tanzworkshop im Rautenstrauch-Joest-Museum. S... [Mehr]
20
02
Beim heutigen Besuch der Sprachintegrationsklasse des Heinrich-Mann-Gymnasiums drehte sich alles um das Gemälde "Esther und Haman vor Ahasveros". Die Jugendlichen sollten herausfinden, was im Bild geschieht. Spontan meinten einige, es sei ein König im Bild. Das führte zur Frage, woran man das im Bild sehen könne. Das fanden die Schülerinnen und Schüler leicht, denn der "König" sei in der Mitte und er sei auch größer. Letzteres musste relativiert werden, denn jemand bemerkte, dass der "König" gerade aufstehen würde. Irgendwie, das war pl&o... [Mehr]
09
02
Keine Frage, das Vorhaben weckt Neugierde. Speed-Dating ist eine aus den USA stammende Methode, schnell neue Leute kennen zu lernen. 1998 hat Rabi Yaacov Deyo aus Los Angeles das Speed-Dating erfunden. Leider geht es bei dieser Aufgabenstellung nicht darum, die anderen Museumsbesucherinnen und -Besucher kennen zu lernen und zu interviewen. Personendarstellungen in Kunstwerken stehen im Fokus der Befragungen. Dazu gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst auf die Suche nach interessanten Bildfiguren. Mit der Methode des "fiktiven Interviews" werden diese dann befragt. Das "fiktive... [Mehr]
09
02
Für das zweite Treffen im Wallraf-Richartz-Museum hat sich die Sprachintegrationsklasse des Heinrich-Mann-Gymnasiums im Deutschunterricht vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich intensiv mit dem Gedicht "Das farbigste Gedicht der Woche" von Wolfgang Mennel. Darin geht es speziell um Adjektive als Wortart. Die 20 Jugendlichen waren neugierig, was das Gedicht mit einem Museumsbesuch zu tun hat. Natürlich sollten sie sich Gemälde zur lyrischen Vorlage aussuchen und selbst Gedichte schreiben. Mittlerweile ist die Lerngruppe an die Arbeit in Musee... [Mehr]
04
02
Anstrengend ist eine Fortbildung schon, wenn ein voller Unterrichtstag hinter den Kolleginnen und Kollegen liegt. Die Fachkonferenz Deutsch aus der Ursulinenrealschule in Köln wollte prüfen, ob und mit welchem Thema eine Deutschunterrichtsreihe mit einem Museumsschwerpunkt  realisierbar wäre und buchte bei uns eine Fortbildung. In Vorgesprächen hatten wir schon festgestellt, dass eine derartige Reihe gut im 7. Jahrgang angesiedelt wäre. Es stehen keine Praktika und Prüfungen an. Um eine Grundlage für Planungsgespräche zu haben, erprobten wir di... [Mehr]
30
01
In ihrer Projektwoche sollten 26 Schülerinnen der Ursulinenrealschule die Gelegenheit bekommen, das Museum Ludwig auf unkonventionelle Weise kennen zu  lernen. Zwei Tage dauerte die Beschäftigung mit dem für die meisten Jugendlichen nicht sehr geliebten Lernort. Museen, da wollen wir uns nichts vormachen, sind für diese Zielgruppe "langweilig" und "nicht cool". Begonnen haben wir mit Museumsgraffitis. Die Mädchen hatten den Auftrag, in Gruppen durch das Museum zu gehen und ein Wort für den Ort, ein Wort für ein Kunstwerk oder zwischen zwei Kunstwerke zu ... [Mehr]
30
01
Anlässlich der Tagung „Sprachen lernen – kreativ, aktiv, handlungsorientiert“, die vom 15. bis 16. Januar 2015 an der Universität zu Kassel vom Seminar „Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“ ausgerichtet wurde, fand ein zweitägiger Workshop in der Neuen Galerie statt. An dieser Stelle ist bereits oft über „Sprachprogramme“ geschrieben worden. Daher verwundert es nicht, dass der Museumsdienst eingeladen wurde, einen Workshop zum "außerschulischen Lernort Museum“ anzubieten. „Museumsgraffiti & Co –... [Mehr]
27
01
Alle Semester wieder bietet Dr. Paul Meyermann vom Sprachlernzentrum der Universität zu Bonn im Kontext des DaF-Studiums eine Exkursion in eines der Museen der Stadt Köln an. Letzten Samstag trafen wir uns, um mit assoziativen Methoden das Museum Ludwig kennen zu lernen. Unser Ziel war es, den zukünftigen Deutschlehrerinnen und -lehrern einige Methoden vorzustellen, die auch in Sprachkursen gut einsetzbar sind. In Gruppenarbeit sollte die besondere Qualität des Lernortes Museum erfahrbar gemacht werden. Wie schon oft an dieser Stelle vorgestellt, wurden Museumsgraffiti... [Mehr]
23
01
Wir alle freuten uns auf unser erstes Treffen im Wallraf-Richartz-Museum. 13 Schülerinnen und Schüler der Sprachintegrationsklasse des Heinrich-Mann-Gymnasiums begaben sich auf eine Forschungsreise in die Welt des Museums. Heute erkundeten wir einige Meisterwerke des Barocks mit einer ungewöhnlichen Methode. In der Museumspädagogik heißt das Verfahren ""Der Chinesische Korb" und wurde erstmals von der Kulturpädagogin Heiderose Hildebrand im Museum Moderner Kunst in Wien 1985 eingesetzt. Es ist ein assoziatives Rezeptionsverfahren. In einem Korb oder einer Tasche ... [Mehr]
23
01
Im gestrigen Treffen der Arbeitsgemeinschaft "Leichte Sprache" im Museum Ludwig sollte es um das Thema "Farben und Gefühle" gehen. Zu Beginn sichteten wir das Material, das der Museumsdienst Köln bereits für eine Schülerwerkstatt in der Primarstufe erarbeitet hatte. Im Zentrum dieser Werkstatt steht das Bilderbuch "Heute bin ich" von Mies van Hout. Die Illustratorin hatte in diesem Buch Kreidezeichnungen von Fischen mit Adjektiven verknüpft und diese Gefühls-Wörter auch typografisch interpretiert. Die Kolleginnen aus der Förderschule fanden die... [Mehr]