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  Die Besuche der Fachleiterin Britta Schmitz mit ihrem Studienseminar für das Lehramt für Sonderpädagogik Köln sind nun schon Tradition geworden. Frau Schmitz gehört zu den Kolleginnen, die mit ihren Referendarinnen den Lernort "Museum" thematisiert. Die jungen Kolleginnen und Kollegen sollen im Museum praktische Erfahrungen mit museumspädagogischen Methoden machen. Am Morgen des Seminartages gab es durchaus noch einige Damen und Herren, die die Frage artikulierten, ob Museumsbesuche für die Zielgruppen der Studienseminaristen wirklich sinnvoll seien. Im Museum für Angewandte Kunst wollten wir verschiedene Zugangsformen erproben und hinterher die kritische Anmerkung des Morgens diskutieren. Wir starteten mit Assoziationen zur Arbeit "Gaudi" von Rolf Sachs. Der überdimensionierte Schlitten löste viele Empfindungen und Geschichten aus, auch die Frage, ob so ein langer Schlitten überhaupt zu benutzen sei. Weitere Aufgabenstellungen zur Sonderausstellung, die bereits im Blog vorgestellt wurden, kamen hinzu. Im 2. Teil beschäftigten wir uns mit dem Thema Design. Die Lehramtsanwärterinnen und - anwärter erhielten einen unbedruckten weißen runden Bierdeckel und hatten den Auftrag in kleinen Gruppen nach weißen und runden Objekten Ausschau zu halten und diese kurz vorzustellen. Diese Aufgabenstellung empfanden die Teilnehmerinnen als gelungen, besonders deshalb, weil man den Suchauftrag in Händen halten konnte. Wir überlegten, wie der Museumsbesuch mit dem Unterricht verbunden werden könnte und hatten viele Ideen, z.B. diese, dass runde und/ oder weiße und/oder Dinge aus Pappe von den Schülerinnen und Schülern gesammelt, geordnet, durch Sachtexte und Geschichten kommentiert und in einer Ausstellung präsentiert werden könnten.       Als Höhepunkt wurde dann der 3. Teil der Veranstaltung empfunden. Wir berichteten bereits über die Methode des Museumsgraffitis. Die Referendarinnen und Referendare erhielten den Auftrag, in Gruppenarbeit ein "Wort für den Ort" zu finden und dieses Wort mit den bereit gestellten gehäkelten Schnüren auf den Boden zu legen. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie intensiv die Arbeitsgruppen diskutieren. Eine Gruppe hatte spontan ein Wort gefunden, weil alle vor dem gewaltigen Dielenschrank spontan und alle  das Wort "boah" ausriefen. Die zweite Gruppe dagegen diskutiertet und diskutierte und brauchte sehr lange, bis sie einen gemeinsamen Nenner gefunden hatten. Das gefundene Wort für einen Raum zur Barockzeit lautete "Detail". Hinterher wurde dieser Prozess des gemeinsamen-Nenner-findens als entscheidend wahrgenommen. Schließlich wurde bemerkt, dass die wunderbaren Details, die in der "Angewandten Kunst" zu finden seien ein wichtiges Merkmal für dieses Museum seien.   Die Referendarinnen und Referendare gaben alle eine sehr positive Rückmeldung und meinten, dass Musumsbesuche demnächst mit ihrem Klassen immer wieder zum Schulprogramm gehören würden.
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Im 2. Teil der Veranstaltung beschäftigten wir uns erneut mit den Farbkarten, mit denen wir zuvor die Farben des Gemäldse "Kaisersonntag" von Lovis Cortinth untersucht  hatten. Wolfgang Mennels Gedicht "Das farbigste Gedicht der Woche" (Downloadmaterial: ROTBLAUSCHWARZGRAU - Begleitheft für darstellende Kunst junges akademietheater ulm im Internet) lieferte eine wunderbare Anregung nach einen "Lieblingsbild" zu suchen. Mennel hat in seinem Gedicht mit Farbadjektiven gearbeitet. Nach seinem Vorbild sollten aus der 1. Strophe des Gedichts 4 Zeilen mit den Farbkarten auf den Museumsboden gelegt werden. Natürlich kann eine derartige Aufgabenstellung nicht ohne Vorbereitung in der Schule gelingen. Im vorbereitenden Unterricht sollte das Gedicht erarbeitet werden, beispielsweise indem die verschiedenen Farbadjektive als Farben in Illustrierten gesucht und ausgeschnitten werden und Karten mit den Farben und Wörtern beklebt werden. Sehr viel einfacher wäre ein Parallelgedicht zu Eugen Gomringers Gedicht "du blau" (http:/aircube.at/eugen-gomringer) von den Schülerinnen und Schülern als Farbgedicht zu einem Lieblingsbild zu legen. Auch dieses Übung wurde erprobt. Natürlich wären statt der Farbkarten auch Wortergänzungen möglich. Beide Aufgaben sind auch nacheinander sinnvoll, wenn man Farbnuancen zu Bildern benennen möchte.         Die Teilnehmerinnen der Arbeitsgemeinschaft werden nun im Unterricht den Museumsbesuch vorbereiten und mit ihren Schülkerinnen und Schülern ins Museum kommen. Natürlich werden wir die Besuche kommentieren und  im blog darüber berichten. Das nächste Treffen der Arbeitsgemeinschaft "Leichte Sprache" wird am 22.Mai 2014 von 15:30-17:30 Uhr im Wallraf-Richartz-Museum stattfinden. Interessenten können sich noch anmelden.
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Gestern trafen sich einige Kolleginen aus der Pestalozzischule und der Förderschule am Römerturm zur ersten Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft "Leichte Sprache" im Wallraf-Richartz-Museum. Die AG setzt sich das Ziel, Materialien für Museumsbesuche vorzubereiten und dazu Unterrichtsideen für die Vor- und Nachbereitung zu entwickeln. Vermittlungsarbeit hat bekanntlich immer mit Kommunikation zu tun und deshalb ist im Kontext der Inklusion vor allem das Thema "Leichte Sprache" wichtig. In diesem Zusammenhang möchten wir als Museumspädagoginnen von der Erfahrung und dem Know how der Kolleginnen der Förderschulen profitieren, um Hilfestellungen für unsere Arbeit im Museum zu erhalten. Ich brauchte den Kolleginnen natürlich nicht zu erklären, was Leichte Sprache ist? Das Netzwerk Leichte Sprache hat die wunderbare Handreichung "Halt! Leichte Sprache"  geschrieben (Link: www.leichtesprache.org), mit der die "Lebenshilfe Landesverband Sachsen e.V. 2013 im Residenzschloss in Dresden für Museumspädagogen einen Workshop durchführte. Das Material ist seitdem ein Begleiter für meine Textproduktion. Der Spickzettel auf meinem Schreibtisch hat folgende Stichpunkte: Bekannte Wörter benutzen/ Wörter, die nicht bekannt sind muss man erklären/  kurze Wörter wählen/ zusammengesetzte Wörter mit Bindestrichen teilen/  keine Verneinungen verwenden/ das Passiv vermeiden/ keinen Konjunktiv verwenden/ am Zeilenende keine Trennung/ kurze Sätze mit Subjekt, Prädikat und Objekt formulieren/ immer nur einen Gedankengang pro Satz/  Leichte Sprache liebt Wiederholungen/ Absätze strukturieren Texte!/ Am Anfang steht das Wichtige/ überflüssige Informationen streichen/ Sonderzeichen vermeiden, serifenlosen Schrifttyp verwenden, kurze Zeilen mit einem Satz/ 1,3 Zeilenabstand wählen/ starke Kontraste wählen, linksbündig schreiben, kein Blocksatz/ wenn es möglich ist, sollten Symbole, Bilder und Zeichnungen die Textaussagen unterstützen. In der ersten Sitzung beschäftigten wir uns mit dem Gemälde "Kaisersonntag" von Lovis Corinth. Bereits die ersten Materialien lösten eine Diskussion aus. In einer Schachtel lagen Wörter, die zu den dargestellten Dingen und Begriffen des Gemäldes passten. Verstehen die Schülerinnen und Schüler das Wort "Baumkronen"? Wäre statt des Plurals der Singular besser geeignet? Bietet man beides an, auf der Vorder- und Rückseite? Ist der Schrifttyp geeignet? Wie geht man methodisch vor? Wäre ein Kartenset besser, aus dem die Kinder jeweils eine Karte ziehen, das Wort lesen und schauen, ob der Gegenstand oder Begriff auf dem Bild zu sehen ist? Wären Symbole und bildliche Darstellungen für einige Schülerinnen und Schüler geeigneter? Bietet man auch hier besser beides an? Wir gingen sehr ins Detail und hatten durchaus auch unterschiedliche Ansichten. Es folgte die Arbeit mit den Farbkarten und farbigen Garnröllchen, um die Farbnuancen des Gemäldes zu untersuchen. Wir beschäftigten uns danach mit dem Bilddiktat zum Kunstwerk. Mit 3 Strichen ist es möglich, das Bild zu skizzieren. Fortsetzung folgt!  
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Wir setzen unseren Bericht aus der museumspädagogischen Praxis fort und stellen hier eine der Methoden vor, mit Hilfe derer wir einen Workshop gestalten wollen. [Mehr]
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Von Zeit zu Zeit stellen wir Methoden vor, die helfen, Kunstwerke lebendig werden zu lassen. In diesem Blogbeitrag geht es um Wörterkarten, die genutzt werden können, Portraitierte zu charakterisieren. Wer sich für die Vorbereitung unseres nächsten Workshops interessiert, der findet hier einen Bericht aus der Praxis [Mehr]
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Ein neues spannendes Projekt ist gestartet. Diesmal geht es um Kunstvermittlung und Rollenverständnis von jungen Frauen. Und Madonnen zwischen Eva und Maria. Wir begleiten dieses Projekt mit vielen Einblicken hinter die Kulissen. Vorab schon mal die Vorstellungen und Erwartungen aller Beteiligten
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Unser Open Space Selbstversuch war ein voller Erfolg. Hier der kleine Bericht vom Tage. [Mehr]