20
11
  Die letzten Vorbereitungen für die Tagung nächste Woche laufen und wir freuen uns auf alle Referenten, Experten und Teilnehmer. Das aktuelle Programm haben wir als Online-Magazin zum Durchblättern oder Downloaden bereitgestellt. Und im Tagungsblog berichten wir weiterhin laufend über einzelne Programmpunkte und stellen ein paar der Referenten vor. Die von der Stadt Köln und der Bundeszentrale für politische Bildung verschickte Pressemeldung stellen wir gerne auch hier ein. 4522 PK Mode trifft Museum.pdf (104,62 kb) Das Konzept der Tagung sieht einen Wechsel von Impulsvorträgen und kleinen Intermezzi vor. Die Diskussion wird über Expertentalks angeregt und die Führungen durch die Sonderausstellungen der Kölner Museen liefern zusätzliche Impulse zum Thema. Hier noch einmal die wichtigsten Eckdaten zusammengefasst: fashion@society. Mode trifft Museum Eine Tagung der Bundeszentrale für poltische Bildung und des Museumsdienstes Köln Tagungsort: Rautenstrauch-Joest-Museum Kulturen der Welt, Cäcilienstraße 29 - 33, 50676 Köln Anfahrt: Bus + Bahn: Haltestelle Neumarkt; Auto: Parkhaus Cäcilienstraße Beginn am 26.11.: 8.45 Uhr (Check in) bzw. 9.30 Uhr (Auftakt, Grußwort, Einführung etc.) - Ende voraussichtlich 17.30 Uhr Beginn am 27.11.: 9.00 Uhr - Ende voraussichtlich 17.45 Uhr
18
08
Am 26. und 27. November 2013 findet eine Taung statt, die der Museumsdienst Köln gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung organsiert. In vier verschiedenen inhaltlichen Sektionen gibt es Impulsvorträge aber auch Aktionen, Workshops und Expertentalks zur gesellschaftlichen Bedeutung von Mode.   Konsum und Entschleunigung Die gesellschaftlichen Bedingungen von Mode bewegen sich zwischen sozio-kulturellen Strukturen und ökonomischen Bedingungen. Welche Bedeutung hat der Besitz modischer Dinge in unserer Gesellschaft? Nach welchen Kriterien funktioniert der wirtschaftliche Kreislauf von Modeproduktionen? Unter welchen Voraussetzungen kann man sich auf eine Verzichtkultur einlassen? Wir diskutieren beispielhaft Modelle und Ausstellungs- und Vermittlungskonzepte, die sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben. Inklusion und Exklusion Der Zugang zu gesellschaftlicher Anerkennung und Bedeutung erfolgt nicht zuletzt auch durch die symbolhafte Sprache selbst gewählter oder gezwungener Maßen getragener Mode. So changiert die Wahrnehmung des Äußeren zwischen dem Bemühen um individuellen Ausdruck und dem Verlangen oder dem Zwang, einer Gruppe anzugehören. Äußerliche Stilmerkmale, gepaart mit bestimmten Verhaltensweisen, schaffen soziale Identitäten. Die Sektion thematisiert Projekte, die sich mit Partizipation und gesellschaftlichem Ausschluss beschäftigen. Global und glokal Kulturelle Verflechtungen sind ein besonderes Merkmal der Globalisierung. Die Verschränkung individueller und kollektiver Identitäten schafft neue Bedingungen für die kreativen und produktiven Prozesse in der Modeindustrie. Dabei entstehen aber auch neue Megatrends wie z.B. der zur Regionalisierung, glokale Bewegungen setzen zunehmend auf Tradition und kleinräumliche Verflechtung. Wir zeigen exemplarisch die Verbindung von Weltmode und lokaler kultureller Identität. Gender und Ästhetik Mode ist vor allem Ausdruck von Schönheit und dem Bedürfnis danach. Ihre Aura ist gespeist von einer quasi-religiösen Aufladung. Besonders im urbanen Umfeld wird die Inszenierung eines individuellen Lifestyles gefeiert. Kulturelle Innovationen und das Bemühen um Abgrenzung des Individuums werden im Spiegel bestimmter kollektiver Phänomene wie Modeblogs oder Zeiterscheinungen vorgestellt. Die Zuordnung und Wahrnehmung weiblicher und männlicher Identitäten spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Anmeldung zur Tagung ist ab sofort hier möglich. Auf einem Tagungsblog berichten wir laufend über die verschiedenen Themen, stellen Akteure vor und ergänzen Hintergrundinformationen.
10
08


Sommer, Sonne, Ferien. Und unsere berühmte Nana von Niki de Saint Phalle braucht neben ihrem Badeanzug noch einige hübsche Kleider. Dabei haben uns kleine Nachwuchs-Designer geholfen. [Mehr]
28
05


Das spannende Gender-Projekt "Madonnen zwischen Eva und Maria" wächst und gedeiht. Hier lesen Sie einen weiteren Workshop-Bericht! [Mehr]
30
04
Ein Bericht zur Lehrerfortbildung zum Museum taktil - Museum textil [Mehr]
09
04
Von Zeit zu Zeit stellen wir Methoden vor, die helfen, Kunstwerke lebendig werden zu lassen. In diesem Blogbeitrag geht es um Wörterkarten, die genutzt werden können, Portraitierte zu charakterisieren. Wer sich für die Vorbereitung unseres nächsten Workshops interessiert, der findet hier einen Bericht aus der Praxis [Mehr]
24
03

Ein neues spannendes Projekt ist gestartet. Diesmal geht es um Kunstvermittlung und Rollenverständnis von jungen Frauen. Und Madonnen zwischen Eva und Maria. Wir begleiten dieses Projekt mit vielen Einblicken hinter die Kulissen. Vorab schon mal die Vorstellungen und Erwartungen aller Beteiligten
[Mehr]
25
02
Wunderbare Ergebnisse unserer Zusammenarbeit mit den Auszubildenden des Änderungsschneiderhandwerks am Berufskolleg Humboldstraße. Alle Bilder und die ganze Geschichte unseres ungewöhnlichen Fashion-Projektes hier [Mehr]
29
01
Flache Kragen, bunte Kragen, pelzige Kragen, Mühlsteinkragen, Spitzenkragen, Vatermörder ... bei einem Rundgang durch das Wallraf-Richartz-Museum entdeckten Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Humboldstraße jede Menge Anregungen für ihr Projekt. Mit kreativen Experimenten konnten sie überraschende Einsichten gewinnen. [Mehr]
31
03


Es ist immer spannend, in die Entwicklungsphase kreativer Prozesse Einblick zu erhalten und so konnte ich bei unserer Partnerschule schon einmal die ersten Entwürfe für das Projekt der blauen Modenschau ansehen. Und ich war positiv überrascht. [Mehr]