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     Eine Gruppe von Hauptschülerinnen aus dem KIK-Programm besuchte  mit Barbara Wegner vom EFI-KompetenzTeam gestern das Museum für Angewandte Kunst. Natürlich stand wieder die Frage nach typisch deutschen Eigenschaften auf dem Programm. Wir beschäftigten uns mit dem Thema "Geselligkeit" und "Gaudi" und fanden, dass der Superschlitten doch sehr übertrieben sei, wie auch einige andere Objekte von Rolf Sachs. Zum Thema „Mülltrennung" durften die Schülerinnen einmal all die unangenehmen Dinge auf Packpapier schreiben und den Mülleimer werfen. In der Werkstatt entstanden Stempelobjekte aus Zeitungsschlagzeilen, die in ihrer Schule ausgestellt werden sollen.       KIK- Kultur in Köln für junge Leute ist ein Projekt für und mit Jugendlichen, die - durch ihren sozialen und familiären Hintergrund bedingt - nicht selbstverständlich  in kulturelle Zusammenhänge eingeführt werden. Das Projekt bietet die Möglichkeit, sich über Besuche und eigene Aktivitäten in den verschiedenen Kultursparten mit diesen Bereichen vertraut zu machen.   Zahlreiche Jugendliche sind auf diesem Gebiet ansprechbar, haben aber keine Möglichkeit, ihre Interessen zu leben und neue Perspektiven zu entdecken.   Das Projekt läuft seit vielen Jahren in Köln erfolgreich und gilt in seiner Struktur und Zielsetzung als Pilotprojekt in der Bundesrepublik.   www.kik-kultur-koeln.de       Das Projekt wird von den seniorTrainerinnen zum EFI-KompetenzTeam Köln e. V. (Erfahrungswissen für Initiativen –EfI-) betreut, Das EFI-KompetenzTeam Köln e. V. wird gefördert von der Stadt Köln.            
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Zur Zeit bereiten wir einige Workshops mit Jugendlichen in der Ausstellung "TYPISCH DEUTSCH?" von Rolf Sachs im Museum für Angewandte Kunst vor und haben im Blog schon einige Übungen rund um die Objekte des Künstlers und Designers vorgestellt. Die heutige Aufgabenstellung für eine kleine praktische Arbeit setzt sich mit der Arbeit "Amtsschimmel" von 2013 auseinander. Alle, die mit Verwaltungen zu tun haben, kennen sie, die Stempel. Manchmal sind sie versteckt in einer Schublade, manchmal hängen sie im praktischen Ständer. Der Stempelturm von Rolf Sachs ist jedoch gigantisch und selbst für große Stadtverwaltungen nicht üblich. Kunst treibt die Aussage auf die Spitze. Amtsschimmel meint eine übertrieben genaue Handhabung der Dienstvorschriften, Bürokratismus. Der Ständer mit den knapp 40 Stempeln ist ein schönes Bild für diese "Unart". Witzig und gar nicht pedantisch sind jedoch die Aufschriften der Stempel. Da steht: Spießigkeit, Feinarbeit, Feierabend, Heimat, Kitsch, makellos, Gemütlkichkeit.... Mit jedem Stempel könnte ein Diskurs über Mentalitäten entstehen. Mit den Schülerinnen und Schülern möchten wir "Ideen für witzige Stempel" sammeln und bieten kleine Holzhalter, Papp-Kärtchen und interessante Wörter aus Zeitungen und Illustrierten. Mal schauen, was die Jugendlichen für Ideen entwickeln. Christa Bustos Röhrig hat ein wundervolles Zitat von Martin Gerhard Reisenberg gefunden: "Ist der erste Stempel vorhanden, bildet sich schnell ein Büro um ihn". Wir werden berichten!  
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Kleider transportieren Aussagen, informieren über die soziale Stellung und vermitteln Werte und Einstellungen zum Leben. Sie sind wichtiger Bestandteil unseres Verständnisses von Kultur. Oft ist auch die Anpassung an einen gewissen Kleidungsstil ein erstes Zeichen von Integration in eine neue Kultur. Die Auseinandersetzung mit Kostümen und Trachten der Heimat lassen aber auch ganz neue Gefühle aufkommen, wie z.B. Stolz auf die eigenen Traditionen. [Mehr]
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Zusammen mit der VHS Köln und der Hauptschule Nürnberger Straße wurde das Projekt „Spurensuche" initiiert, das vom Deutschen Volkshochschul-Verband gefördert wird. Über sechs Monate erforschten Jugendliche einer 7. Hauptschulklasse im Alter von 14 bis 17 Jahren den Kölner Stadtraum mit dem Ziel, neue Zugänge zu unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen herzustellen, Informationen zusammenzutragen und zu analysieren. Dabei lernten sie im Vorfeld fünf Museen der Domstadt kennen: die Archäologische Zone, das Kölnische Stadtmuseum, das Museum für Ostasiatische Kunst, das Rautenstrauch-Joest-Museum und das JuniorMuseum. [Mehr]