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Unüberhörbar, ein erregter satter Klangkörper, der sich da lautstark bemerkbar macht. Rhythmisch vibriert die Luft, und der eigene Herzschlag schwingt einem von außen nahezu entgegen. Der beharrlicher Schlag, der das Pochen des Pulses hörbar macht, ist hier kein Paukenschlag (die hat nämlich eine Kesselform); es sind Marschtrommeln, die hier den Ton angeben und die große Trumm, wie wir sie aus dem Karneval kennen, die hier schlägt. Und: es ist ein halbes Dutzend am Start.  Dann nimmt der wirbelnde Schlag noch mehr Tempo auf, wird immer zudringlicher, tobend, eine tönende, wuchtige Empörung, die man nicht nur mit den Ohren wahrnimmt, man kann sie nun am ganzen Körper spüren. Es wird richtig auf die Pauke gehauen (die Trumm natürlich)! Das ganze ist eine Einladung:  Zunächst zur Teilnahme und zum Besuch ins JuniorMuseum (Rautenstrauch-Joest-Museum) zu der wunderbaren Ausstellung „Vorurteile sind Einfalt – Welt ist Vielfalt“ . Darin zeigen Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b vom Dreikönigsgymnasium ihre Projektergebnisse. Die Organisatoren und alle Beteiligten an dem Schulprojekt haben zur Eröffnung am 18. Juni 2015 eine beachtliche Zahl an Besuchern zusammengetrommelt, die sich hier eindrucksvoll ein Bild davon machen können, wie sehr wir immer noch von Vorurteilen umgeben und geprägt sind. Die Arbeiten der Schüler zeigen dies mittels unterschiedlicher Medien und auf originelle und kreative Weise. Und dann natürlich zum Hinsehen! Was wunderbar dabei hilft, eigene Vorurteile zu erkennen und zu entkräften. Die Ausstellung ist noch bis zum 27. September zu sehen.
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127 Schülerinnen und Schüler, vier Monate Vorbereitung, eine Ausstellung. Im JuniorMuseum wird gerade eine Ausstellung vorbereitet, die Botschaften aus Perlen vermittelt. Ein kleiner Blick hinter die Kulissen findet sich hier. [Mehr]
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Kinderrechte - wie geht man damit in Europa um? Wie komme ich als Jugendlcher in den Genuss dieser Rechte? Sind damit auch Pflichten verbunden? Werden Kinderrechte in Deutschland verletzt oder eingeschränkt? Mit Fragen rund um dieses Thema hat sich die Klasse 9c des Abtei-Gymnasiums Brauweiler seit Anfang des Schuljahres 2010 in ihrem Projekt „kindeRRRechte" beschäftigt. Die Kooperation mit dem EU-Bildungsprogramm „Comenius" für lebenslanges Lernen ermöglichte es den SchülerInnen, in Zusammenarbeit mit Partnerklassen in Stevensbeek (Niederlande), Portchester (Großbritannien) und Verona (Italien) ihren Blick für die Situation von Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt zu erweitern. Gemeinsam erarbeiteten sie eine Ausstellung für das JuniorMuseum im Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt, Köln, in der es schöne und traurige Momente, verborgene Einblicke und ironische Aussichten zu erkunden gibt. Gezeigt werden vertonte Filmsequenzen, Objekte, selbstverfasste Zeitungsartikel, Fotografien und eine gestaltete Wandtafel, die den Besucher dazu anregen will, sich mit eigenen Anmerkungen oder bildlichen Kommentaren zum Thema in die Ausstellung einzubringen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung läuft bis zum 18.12.11
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Zusammen mit der VHS Köln und der Hauptschule Nürnberger Straße wurde das Projekt „Spurensuche" initiiert, das vom Deutschen Volkshochschul-Verband gefördert wird. Über sechs Monate erforschten Jugendliche einer 7. Hauptschulklasse im Alter von 14 bis 17 Jahren den Kölner Stadtraum mit dem Ziel, neue Zugänge zu unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen herzustellen, Informationen zusammenzutragen und zu analysieren. Dabei lernten sie im Vorfeld fünf Museen der Domstadt kennen: die Archäologische Zone, das Kölnische Stadtmuseum, das Museum für Ostasiatische Kunst, das Rautenstrauch-Joest-Museum und das JuniorMuseum. Die Ergebnisse des Projekts waren von November 2010 bis Juni 2011 als Ausstellung im JuniorMuseum zu sehen.
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Das JuniorMuseum im Neubau des Rautenstrauch-Joest-Museums führt junge Besucher behutsam in die Thematik des neuen Hauses ein: Ausgehend vom eigenen Erlebnishorizont in der multikulturellen Gesellschaft erfahren sie, was Kindheit und Erwachsenwerden in anderen kulturellen Kontexten bedeutet. Allein in Köln und seinem Umland leben heute Menschen aus 184 Nationen - die „Fremde" wirkt also unmittelbar in unsere Nähe hinein, sie beeinflusst unsere Alltagserfahrung und -praxis. Umso mehr sind Toleranz und Respekt Grundlagen interkultureller Kompetenz, deren Erlernen im Zeichen der zunehmenden Multikulturalisierung unserer Gesellschaft wichtiger denn je wird. Das „Haus im Haus" In fünf Zimmern lernen die jungen Besucher Feste und Feiern von Kindern und Jugendlichen auf dem Weg zum Erwachsenwerden kennen. Beispiele aus fünf verschiedenen Ländern zeigen das persönliche Umfeld der Protagonisten und lassen ihre Lebenswelt hautnah erlebbar werden - „hands on" heißt die Devise. In einem eigenen Mediencenter reflektieren die Besucher das Erfahrene und vertiefen ihr Wissen multimedial. Zur Website des JuniorMuseums geht es hier.