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Eigentlich meint man ja, ein Ungeheuer sei nur dadurch zu zähmen, indem man dem Ungeheuer als gut gerüsteter Ritter begegnet und das Ungeheuer mit dem Schwert bekämpft. Aber es geht auch anders; wenn ein Ritter entdeckt, dass hinter (unter) der harten, abwehrenden Rüstung noch ganz was anderes steckt. Ein Ritter, der seine Furcht fühlt, der kann richtig was erleben:     In dieser wunderschönen Bilderbuchgeschichte von Gabi Scholz und Franziska Harvey schaffen das Ungeheuer und der Ritter es, sich gegenseitig zu erlösen. Beide wagen sich hervor, trauen sich und werden andere, als es ihr Äußeres nahelegt. Neue Bilder werden aufgenommen, und, vielleicht verlieren sie dabei kurzweilig den gewohnten Halt....   sie wagen den Sprung ins Wasser ....... Nur wer Wagnisse eingeht und die damit verbundenen Verunsicherungen riskiert, der hat auch die Chance, neue Erfahrungen und Entdeckungen zu machen und kann echte Abendteuer erleben. Abendteuer machen Spaß und – manchmal sogar auch müde ... davon erzählt das Bilderbuch ebenfalls, und auch von Freundschaft. Das nächste Lesungsabendteuer findet im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud statt: So  14.06.2015/ 15:00 bis 16:00 Uhr "Die Drachenfedern". Eine Kooperation vom Museumsdienst Köln und LeseWelten e.V. Weitere Infos hier        
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Mit dem museumsbus koeln geht es diesmal ins Kölnische Stadtmuseum. "Made in Cologne" heißt das Motto, und eie Klasse aus Rösrath entdeckt den Erfindungsreichtum der Kölner. [Mehr]
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Wir freuen uns, dass das Kooperationsprojekt "Hikayeci - Kölner Geschichtenerzähler" mit dem Internationalen Verein für Frieden und Gerechtigkeit - Pro Humanitate begonnen hat. Das Projekt wird im Rahmen der Förderung Kulturrucksack NRW finanziert. Der erste Termin fand im Kölnischen Stadtmuseum statt. Es nahmen insgesamt 14 Kinder und Jugendliche im Alter von 10-14 Jahren an der Führung teil. Die Kinder und Jugendlichen verfügten über unterschiedlichen Migrationshintergrund: türkisch, mazedonisch, albanisch, romanes, russisch und italienisch. Sie wurden begleitet von drei Pädagogen, Bruder Jürgen und einer Mutter mit Kleinkind. Die Herausforderung, informativ und altersgerecht zugleich zu sein, konnte Daniela Rösing, Mitarbeiterin des Museumsdienstes Köln, sehr gut meistern. Die Kinder und Jugendlichen lauschten gefesselt den spannenden und abenteuerlichen Geschichten. Sie erfuhren,wie Menschen im Mittelalter lebtenwie Köln im Mittelalter aussah wie die Sage von der heiligen Ursula lautet,was die Schlacht an der Ulrepforte war,wie die Pest in Köln wütete, was die Richmodissage ist undwie ein Bürgermeister mit einem Löwen kämpfte. Die Kinder und Jugendlichen konnten die Ritterrüstungen nicht nur ansehen, sondern sogar anprobieren. Auch Bruder Jürgen konnte am eigenen Leib erfahren, wie schwer so eine Rüstung war. Abschließend wurde im Werkraum zu den verschiedenen Themen gearbeitet. Zum Schluss der Veranstaltung ging es zum Heinzelmännchenbrunnen, ganz nach dem Motto „Wie war es doch, in Köln vordem, mit Heinzelmännchen so bequem“. Die Kinder und Jugendlichen des Kulturrucksack-Projektes waren sehr zufrieden mit diesem Museumstag und freuten sich auf die Fortsetzung im Römisch-Germanischen Museum.
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Am 26. und 27. November 2013 findet eine Tagung statt, die der Museumsdienst Köln gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung organsiert. In vier verschiedenen inhaltlichen Sektionen gibt es Impulsvorträge aber auch Aktionen, Workshops und Expertentalks zur gesellschaftlichen Bedeutung von Mode.   Konsum und Entschleunigung Die gesellschaftlichen Bedingungen von Mode bewegen sich zwischen sozio-kulturellen Strukturen und ökonomischen Bedingungen. Welche Bedeutung hat der Besitz modischer Dinge in unserer Gesellschaft? Nach welchen Kriterien funktioniert der wirtschaftliche Kreislauf von Modeproduktionen? Unter welchen Voraussetzungen kann man sich auf eine Verzichtkultur einlassen? Wir diskutieren beispielhaft Modelle und Ausstellungs- und Vermittlungskonzepte, die sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben. Inklusion und Exklusion Der Zugang zu gesellschaftlicher Anerkennung und Bedeutung erfolgt nicht zuletzt auch durch die symbolhafte Sprache selbst gewählter oder gezwungener Maßen getragener Mode. So changiert die Wahrnehmung des Äußeren zwischen dem Bemühen um individuellen Ausdruck und dem Verlangen oder dem Zwang, einer Gruppe anzugehören. Äußerliche Stilmerkmale, gepaart mit bestimmten Verhaltensweisen, schaffen soziale Identitäten. Die Sektion thematisiert Projekte, die sich mit Partizipation und gesellschaftlichem Ausschluss beschäftigen. Global und glokal Kulturelle Verflechtungen sind ein besonderes Merkmal der Globalisierung. Die Verschränkung individueller und kollektiver Identitäten schafft neue Bedingungen für die kreativen und produktiven Prozesse in der Modeindustrie. Dabei entstehen aber auch neue Megatrends wie z.B. der zur Regionalisierung, glokale Bewegungen setzen zunehmend auf Tradition und kleinräumliche Verflechtung. Wir zeigen exemplarisch die Verbindung von Weltmode und lokaler kultureller Identität. Gender und Ästhetik Mode ist vor allem Ausdruck von Schönheit und dem Bedürfnis danach. Ihre Aura ist gespeist von einer quasi-religiösen Aufladung. Besonders im urbanen Umfeld wird die Inszenierung eines individuellen Lifestyles gefeiert. Kulturelle Innovationen und das Bemühen um Abgrenzung des Individuums werden im Spiegel bestimmter kollektiver Phänomene wie Modeblogs oder Zeiterscheinungen vorgestellt. Die Zuordnung und Wahrnehmung weiblicher und männlicher Identitäten spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Anmeldung zur Tagung ist ab sofort hier möglich. Auf einem Tagungsblog berichten wir laufend über die verschiedenen Themen, stellen Akteure vor und ergänzen Hintergrundinformationen.
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Führungen für Menschen mit Demenz. Hier geht es einmal mehr nicht um die klassische Führung sondern um neue Vermittlungsmethoden im Wandel der gesellschaftlichen Herausforderungen für Museen. [Mehr]
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Ein Spaziergang durch die Museumssammlung kann jetzt mit ihrem Mobiltelefon zu einem besonderen Erlebnis werden. Laden Sie sich einfach einen der kostenlosen Audioguides herunter. Hier lesen Sie, welches Museum so etwas anbietet - auch für Kinder [Mehr]
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Mit Commentaire bleu haben wir eine partizipatorische Aktion zum Museumsfest erfolgreich hinter uns gebracht. Hier lesen den Erfahrungsbericht

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Unter diesem Titel haben die "Freunde des Kölnischen Stadtmuseums e. V." ein Projekt, unterstützt von der Rheinenergie Stiftung Kultur, ins Leben gerufen, das Kölnerinnen und Kölner mit Migrationshintergrund die Geschichte Ihrer "Zweiten Heimat" näherbringen soll.Der Museumsdienst schafft dafür die Grundlagen. Wir bilden Studentinnen und Studenten mit Migrationshintergrund für Führungen im Kölnischen Stadtmuseum aus. Dabei gewinnen die jungen Mitbürger nicht nur Sachkenntnisse, sondern auch soziale und kommunikative Kompetenz. In einem zweiten Schritt werden Besuchergruppen und Integrationskurse eingeladen, das Kölnische Stadtmuseum zu besuchen. Im Rahmen des Projektes übernehmen die "Freunde des Kölnischen Stadtmuseums e. V." mit der großzügigen Unterstützung der Rheinenergie Stiftung Kultur, die Eintrittskosten und das Führungshonorar. Nach einer Pilotphase, die zunächst auf türkische Kölnerinnen und Kölner ausgerichtet ist, hat sich das Projekt "Zweite Heimat Köln" weiter geöffnet. Das Programm läuft inzwischen auch auf russisch, polnisch und Hindi. Zwischen 2007 und 2010 haben mehr als 4.000 Kölnerinnen und Kölner mit Migrationshintergrund an den Veranstaltungen teilgenommen und "ihr" Köln entdeckt.