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Der 2. Museumsausflug führte die Schülerinnen und Schüler der Sprachintegrationsklasse des Heinrich-Mann-Gymnasiums in die Ausstellung "Die Heiligen Drei Könige - Mythos, Kunst und Kult", die das Museum Schnütgen ausgerichtet hat. Die Ausstellung überzeugt durch die Präsenz der vielen einmaligen Objekte und die Schulklasse war von der Kostbarkeit der vielen Stücke sehr beeindruckt. Aber es war natürlich nicht einfach, mit den Jugendlichen über die Exponate zu sprechen, da sie sehr unterschiedlich gut deutsch verstehen und sprechen können. Den entscheidenden Impuls für eine adäquate Arbeitsform mit der Klasse gab ein Buch aus dem Museumsshop des Museums. Im Bilderbuch "Bibel Wörter" von Susanne Göhlich im Verlag Moritz erschienen, werden einzelne Wörter mit einfachen Zeichnungen im Zusammenhang der Bibel vorgestellt. Diese Idee ließ sich auf die Ausstellung übertragen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten den Auftrag, zu jedem Exponat, das vorgestellt wurde, ein Wort zu notieren. Auf diese Weise entstand eine Wörterliste zur "Dreikönigsausstellung". Die so gefundenen Wörter sind mit Bedeutung aufgeladen, denn sie sind angereichert mit den Diskussionen, die wir vor Ort geführt haben. Ein Beispiel mag dies verdeutlichen. Die Ausstellung beginnt mit der Touronischen Bibel aus Regensburg, einer Pergamenthandschrift aus Tour, die in der Zeit von 830 bis 834 entstanden ist. Den sprachsensibilisierten Schülerinnen und Schülern fiel sofort aus, dass der Text nicht auf deutsch geschrieben ist. Das war ein guter Ansatzpunkt, herauszufinden, wie alt das Buch ist, warum das Buch in lateinischer Sprache verfasst ist, wie die Bibel als Buch entstanden ist, aus welchen kostbaren Materialien sie besteht und was wir über die Produktion dieser Schriften in einem Kloster wissen. Ein Schüler wollte wissen, ob man den Namen des Mannes wüsste, der diese Bibel geschrieben hat. Auch das war ein wunderbarer Anlass, mit den Schülern über die klösterlichen Schreibstuben zu sprechen. Wir verbrachten fast zwei Stunden in der Ausstellung und alle hatten eine wundervolle Sammlung ihrer "Dreikönigswörter" auf ihren Arbeitsblättern stehen. Im Unterricht in der Schule wird der Museumsbesuch nachbereitet. Dabei sollen die emotional und inhaltlich aufgeladenen Wörter im Kunstunterricht typografisch schön gestaltet werden. Die alten Handschriften in der Ausstellung haben die Schülerinnen und Schüler inspiriert, ihre Worte zu gestalten. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse. Zum Schluss wollten wir noch ein Erinnerungsfoto haben und besuchten das Museum Schnütgen mit seiner ständigen Sammlung. Natürlich mussten die "Drei Könige" mit auf Bild!     Dreikönigswörter.pdf (73,90 kb)
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Anläßlich der Lesung, die wir letzte Woche im Museum Schnütgen veranstaltet haben, interviewte Karin Rottmann die Schauspielerin Judith Patzelt. [Mehr]
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Der "Wilde Mann" aus dem Museum Schnütgen hatte die Kinder in der Oktoberausgabe des Känguru Stadtmagazins eingeladen, ihm "wilde" Freundinnen und Freunde zu zeichnen und zu malen, damit er nicht mehr so einsam ist. Und das haben viele Kinder aus Köln und Umgebung gemacht. [Mehr]
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Storytelling in der Kunstvermittlung. Wir halten diese Methode für gewinnbringend, wenn es darum geht, neue Besucher für ein Museum zu interessieren. Hier liefern wir schon mal ein Vorgeschmack darauf, wie so etwas aussehen kann. [Mehr]
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Ein Spaziergang durch die Museumssammlung kann jetzt mit ihrem Mobiltelefon zu einem besonderen Erlebnis werden. Laden Sie sich einfach einen der kostenlosen Audioguides herunter. Hier lesen Sie, welches Museum so etwas anbietet - auch für Kinder [Mehr]
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Mit Commentaire bleu haben wir eine partizipatorische Aktion zum Museumsfest erfolgreich hinter uns gebracht. Hier lesen den Erfahrungsbericht

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Als Trinkgefäß sind blaue Gläser schon immer beliebt gewesen. Kostbar und rein - das sollte auch der Inhalt sein. Die Technik zur Herstellung kannten schon die alten Ägypter. Die Römer beherrschten die verschiedensten Glastechniken und spielten mit den Farben. Wunderschöne blaue Gläser lassen sich in den Kölner Museen aus allen Zeiten und Epochen bewundern! [Mehr]
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Das Projekt stand im Zeichen der Engel – von der ersten Skizze bis zu einem zweistündigen Ciceroneauftritt der jungen Teilnehmerinnen vor Werken der mittelalterlichen Kunst im Museum Schnütgen. [Mehr]