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Kinder der Wilhelm-Wagner-Schule aus Bergisch-Gladbach entdecken im MAKK die Welt des Essens. Für den Besuch sorgte der museumsbus koeln. [Mehr]
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Samstag: 105 Schülerinnen und Schüler aus den 8 beteiligten Klassen des Herkunftsunterrichts versammelten sich zur Generalprobe im Museum für Angewandte Kunst. Am 6.Dezember 2014 wird der deutsch-italienisch-spanische Familientag stattfinden und dafür mussten alle beteiligten Gruppen einmal zusammengeführt und der gesamte Ablauf geprobt werden. Es war für die beteiligten Herkunftssprachenlehrerinnen eine große Herausforderung, alles punktgenau für die Präsentation abzurufen. Natürlich gab es noch einmal kleine Tipps und Hilfestellungen vom Fachmann in Sachen Performance und es war schön zu sehen, dass sich wirklich alle Gruppen nach den 4 Stunden harter Probe verbessert haben. Alle Schülerinnen und Schüler finden nun schlafwandlerisch ihre Plätze, versperren nicht mehr den Blick des Publikums auf das Museumsobjekt, lächeln, bemühen sich, ihr Publikum anzuschauen und ihren Blick wandern zu lassen, bleiben konzentriert und kennen nun fast alle ihre Texte auswendig. Nun kann es los gehen. Zum Familientag wird es nicht nur die Führungen durch die Schulklassen geben, sondern auch ein Rahmenprogramm, bei dem die auf die Führungen wartenden Familien an kleinen Familienaktivitäten teilnehmen können: wir gehen in der Designabteilung auf die Suche nach dem runden Rot, in der Jugendstilabteilung setzen wir uns mit dem Froschkönig auseinander und machen im Barocksaal Museumsgraffitis. Wem dies nicht genügt, kann im Kinosaal italienische, spanische und deutsche Weihnachtsgeschichten hören oder selbständig das Museum und die Sonderausstellungen anschauen. Und zum Schluss kommt noch der Nikolaus! Wir hoffen auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
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Wir berichteten bereits einige Male über unser Fortbildungsprojekt mit den italienischen und spanischen Herkunftssprachenlehrerinnen. Im ersten Halbjahr hatten sich die Kolleginnen intensiv mit Exponaten im Museum für Angewandte Kunst auseinandergesetzt, die mit der spanischen oder italienischen Kultur zu tun haben. Dabei erarbeiteten sie verschiedene Unterrichtsreihen, die jetzt im 2. Halbjahr mit den verschiedenen Schulklassen durchgeführt werden. Am deutsch-italienisch-spanischen Familientag werden die beteiligten Schülerinnen und Schüler als Museumsexperten vor den ausgewählten Exponaten ihren Eltern, Freunden und anderen Besuchern Auskunft geben und haben kleine Performances vorbereitet. Heute ging es darum, die Logistik des Familientages zu besprechen. Omar El-Saeidi, der im Ausbildungslehrgang für das Präsentationstraining zuständig ist, beriet die Kolleginnen. Heute war unser letztes Treffen vor der Generalprobe mit den Schülerinnen und Schülern und es wird nun langsam spannend. Am 22. Oktober werden dann alle beteiligten Schülerinnen und Schüler gemeinsam den Ablauf proben. Das Lampenfieber wird  spätestens dann bei allen ausbrechen.  
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  Nun wird es langsam spannend. Nachdem sich die Kolleginnen aus dem Herkunftssprachenunterricht im ersten Halbjahr mit den Exponaten aus dem italienischen und spanischen Kulturraum beschäftigt und auch schon ein intensives Präsentationstraining durchlaufen haben, geht es nun an die Vorbereitung des deutsch-italienisch-spanischen Familientages, der im Museum für Angewandte Kunst stattfinden soll. Das Foto zeigt die Fortbildungsgruppe mit Omar El-Saeidi, der als Schauspieler für die Präsentationstrainings zuständig ist. In der ersten Sitzung nach den Sommerferien wurde erneut eine weitere Arbeitstechnik im Museum vorgestellt: Die Kolleginnen sollten zu ihren Objekten jeweils ein Museumsgraffito legen: Die Medaille der schönen „Isotta“ von Rimini erhielt zu Füßen der Vitrine mit blutroten Lettern aus Wollschnüren in zwei Sprachen das Wort amore – Liebe gelegt. Die beiden Sprachen wurden mit einem Herzsymbol bedeutungsvoll verbunden. Wir diskutierten, ob diese gelegten Worte vor den ausgewählten Exponaten eine gute Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler darstellen, mit ihrem Publikum ins Gespräch zu kommen. Geht es Ihnen nicht auch so, dass Sie gerne wissen möchten, was das Wort „amore“ beziehungsweise „Liebe“ zu Füßen der Isotta für eine Bedeutung hat? Der deutsch-italienisch-spanische Familientag findet statt am Samstag, den 6.12.2014 (Nikolaus) in der Zeit von 14:30 – 17:00 im Museum für Angewandte Kunst, An der Rechtschule 50667. Das Programm dazu finden Sie ab November auf der Homepage des Museumsdienstes Köln einen Link.  
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  Unser erstes Treffen nach Schulbeginn fand im Museum Ludwig statt. Das Thema "Formen in der Kunst" führte uns in den großen Ausstellungssaal mit Werken von Franz-Wilhelm Seiwert, Piet Mondrian und Paul Klee. Schnell entstand die Idee, im vorbereitenden Unterricht anhand von verschiedenen didaktischen Materialien Grundformen und ihre diversen Sonderformen vorzustellen und binnendifferenzierte Aufträge zur Erarbeitung und zum Einüben zu entwickeln. Die so bearbeiteten Formen sollen beim Museumsbesuch als Impuls dienen, die Kunstwerke des Saales genau zu betrachten und sie als Bildelemente wieder zu entdecken. Vor Seiwerts Gemälde "Stadt und Land" werden dann die Formen und ihre inhaltlichen Zuordnungen erarbeitet, wobei beispielsweise die Wortkarte "Auge" gelesen und im Bild als Kreisform entdeckt wird. Auf diese Weise erleben die Schülerinnen und Schüler die Verknüpfung von Form und Inhalt im Kunstwerk. Nachdem das Gemälde über den Wortschatz erarbeitet und kennengelernt wurde, soll der Versuch unternommen werden, dessen Bedeutung zu erschließen und die Frage gestellt werden "Was man über die beiden Männer im Bild herausfinden kann?" Seiwert hat seine Figuren über ihre Handwerkzeuge, den Hintergrund und über die einfachen Grundformen und  Farben charakterisiert. Sie erscheinen als einfach aufgebaut, durch die getrübten Farben erdverbunden und über ihre Arbeit definiert. Das Motiv des "Handgebens" kann dann als Freundschaft gedeutet werden. Inwieweit die politisch-ideologischen Ebenen des Bildes erörtert werden können, muss sich in der Lernsituation ergeben. Als praktische Arbeit wurde wieder eine Gruppenarbeit angedacht. Aus einfachen Grundformen sollen die Arbeitsgruppen Menschen als Tonpapiercollage gestalten, deren Hände sich mit den anderen Figuren verbinden lassen. Wir sind schon gespannt, wie die so vorbereiteten Klassen auf das Thema reagieren werden. Eine AG-Teilnehmerin berichtete jedenfalls, dass ihre Museum-AG-Schülerinnen und Schüler gespannt auf den nächsten Museumsbesuch warten. Wir werden berichten.  
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Unsere neue einjährige Lehrerfortbildung für HerkunftsprachenlehrerInnen, die der Museumsdienst in Kooperation mit der Bezirksregierung durchführt, endete in der Halbzeit mit einem spektakulären Präsentationstraining. Nachdem wir uns mit einigen Exponaten aus dem italienischen und spanischen Kulturraum im Museum für Angewandte Kunst beschäftigt, die Sachtexte dazu didaktisch reduziert und in die Herkunftssprachen übersetzt hatten, diskutierten wir Unterrichtsideen für den Schulunterricht und das Museum. Omar El Saeidi, der als Schauspieler bereits viele Trainings mit Projektgruppen durchgeführt hat, inszenierte unsere Ideen für die Präsentationen im Museum. Wir staunten nicht schlecht, als wir aufgefordert wurden, unsere Vorbereitungen auf dem Boden liegend vorzutragen oder in einer typischen Pose einer Theaterfigur zu verharren während eine weitere Figur agiert. Es war schön zu sehen, dass die Vermittlungsarbeit in Schule und Museum vom Know How der Theaterpädagogik und eines Profis von der Bühne profitieren kann. Unsere nun "aufgepeppten" Ideen für die Arbeit mit den Schulklassen im nächsten Halbjahr werden genutzt, mit den Kindern einen Familientag im Dezember vorzubereiten. Nach den Ferien werden die Kolleginnen aus der Schule mit ihren Klassen im Museum arbeiten und ihre Unterrichtseinheiten durchführen. Omar El Saeidi wird dann mit den Schülergruppen die Präsentation weiter ausarbeiten.   Sich mit den verschiedenen Kulturen auch in den Museen zu beschäftigen ist ein sehr spannendes Arbeitsfeld in unserer Arbeit geworden. Immer wieder diskutierten wir die Legitimation unseres Vorgehens. Kollegin Maria problematisierte die Handhabung  der Kriege der maurischen Geschichte in Spanien in der Vermittlungsarbeit. Eines der Exponate in unserem Projekt zeigt den Heiligen Santiago, der die Mauren im Krieg besiegt. Wir diskutierten kontrovers. Ein Teil der Gruppe meinte, dass das Bild ein guter Anlass sei, das Thema der Religionen im Hinblick auf Geschichte und die Notwendigkeit der friedlichen Koexistenz zu besprechen, die andere Gruppe sah gerade das als sehr schwierig an. Wir werden weiter diskutieren. Der zweite Teil der Fortbildung startet nach den Ferien im September. Wir werden berichten.  
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In der Fortbildungsreihe "Museumslabor" wird mit neuen Wegen in der Vermittlungsarbeit in Museen experimentiert. Dazu haben wir ein mehrstündiges Format entwickelt, das neben einem kurzen inhaltlichen Input auch viel Zeit für die Praxis lässt. In diesem Halbjahr haben wir im Museum für Angewandte Kunst die Ausstellung "typisch deutsch" mit Arbeiten von Rolf Sachs ausgewählt. 14 Damen und Herren hatten sich angemeldet und hingen im ersten Teil der Veranstaltung meiner Kollegin Romana Breuer an den Lippen, die sehr viel über den Künstler und seine Werke zu berichten hatte und erste Beobachtungen zum Verhalten des Publikums referierte. Die Besucher diskutierten angeregt über typisch deutsche Eigenschaften. Deutsche und nichtdeutsche Besucher haben da jeweils ganz spezielle Ansichten, und auch bei unseren Schülergruppen wurden immer wieder Charaktereigenschaften im Kontext verschiedener kultureller Hintergründe thematisiert. Im Museumslabor stand natürlich das für die Ausstellung zusammengestellte "Methodenpaket" zur Verfügung. Die Kolleginnen und Kollegen konnten nach Lust und Laune Aufgaben auswählen, ausprobieren und diskutieren. In der Werkstatt stellten wir erstmals die Aufgabe, ein Moodboard zu nutzen. Das Moodboard - englisch mood: "Stimmung", board: "Tafel" - ist ein wichtiges Arbeits- und Präsentationsmittel in Kommunikations- und Designberufen. Über Collage, Zeichung, Wörter und Texte konnte ein "Bild" für das typisch Deutsche erarbeitet werden. Die Arbeitsergebnisse zeigen, wie verschieden die Zugangsfornen sind. Im bereit gestellten Collagematerial suchten viele nach Symbolen wie den röhrenden Hirschen, dem Räderwerk, dem Auto ... Diese Ausgangsimpulse wurden über Assoziationen weiterentwickelt: Ein Bücherturm wurde mit neuen Titeln beschriftet, eine rote Zipfelmütze wurde zu einem Gartenzwerg, dessen Körperteile mit verschiedenen Texten beschrieben wurden. Jedenfalls fanden die Kolleginnen und Kollegen, dass die Ausstellung und die Aufgabenstellung ein großes Potential besitzen, sich mit den eigenen Vorstellungen des Deutschseins auseinander zu setzen. Moodboards sind sicherlich auch im Zusammenhang mit anderen Schülerwerkstattthemen in verschiedenen Museen von großem Interesse, weil sie wegen ihrer Offenheit im Kontext von Technik, Materialien und Inhalten ein großes Potential beinhalten, Ideen zu entwickeln.  
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   EIne  Gruppe von Hauptschülerinnen aus dem KIK-Programm besuchte mit Barbara Wegner vom EFI-KompetenzTeam gestern das Museum für Angewandte Kunst. Auf dem Programm stand die Frage nach typisch deutschen Eigenschaften. Wir beschäftigten uns mit dem Thema "Geselligkeit" und "Gaudi" und fanden, dass der Superschlitten doch sehr übertrieben sei, wie auch einige andere Objekte von Rolf Sachs. Zum Thema „Mülltrennung" durften die Schülerinnen einmal all die unangenehmen Dinge auf Packpapier schreiben und den Mülleimer werfen. In der Werkstatt entstanden Stempelobjekte aus Zeitungsschlagzeilen, die in ihrer Schule ausgestellt werden sollen. KIK- Kultur in Köln für junge Leute ist ein Projekt für und mit Jugendlichen, die - durch ihren sozialen und familiären Hintergrund bedingt - nicht selbstverständlich  in kulturelle Zusammenhänge eingeführt werden. Das Projekt bietet die Möglichkeit, sich über Besuche und eigene Aktivitäten in den verschiedenen Kultursparten mit diesen Bereichen vertraut zu machen. Zahlreiche Jugendliche sind auf diesem Gebiet ansprechbar, haben aber keine Möglichkeit, ihre Interessen zu leben und neue Perspektiven zu entdecken. Das Projekt läuft seit vielen Jahren in Köln erfolgreich und gilt in seiner Struktur und Zielsetzung als Pilotprojekt in der Bundesrepublik. www.kik-kultur-koeln.de Das Projekt wird von den seniorTrainerinnen zum EFI-KompetenzTeam Köln e. V. (Erfahrungswissen für Initiativen –EfI-) betreut, Das EFI-KompetenzTeam Köln e. V. wird gefördert von der Stadt Köln.  
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  Die Besuche der Fachleiterin Britta Schmitz mit ihrem Studienseminar für das Lehramt für Sonderpädagogik Köln sind nun schon Tradition geworden. Frau Schmitz gehört zu den Kolleginnen, die mit ihren Referendarinnen den Lernort "Museum" thematisiert. Die jungen Kolleginnen und Kollegen sollen im Museum praktische Erfahrungen mit museumspädagogischen Methoden machen. Am Morgen des Seminartages gab es durchaus noch einige Damen und Herren, die die Frage artikulierten, ob Museumsbesuche für die Zielgruppen der Studienseminaristen wirklich sinnvoll seien. Im Museum für Angewandte Kunst wollten wir verschiedene Zugangsformen erproben und hinterher die kritische Anmerkung des Morgens diskutieren. Wir starteten mit Assoziationen zur Arbeit "Gaudi" von Rolf Sachs. Der überdimensionierte Schlitten löste viele Empfindungen und Geschichten aus, auch die Frage, ob so ein langer Schlitten überhaupt zu benutzen sei. Weitere Aufgabenstellungen zur Sonderausstellung, die bereits im Blog vorgestellt wurden, kamen hinzu. Im zweiten Teil beschäftigten wir uns mit dem Thema Design. Die Lehramtsanwärterinnen und -anwärter erhielten einen unbedruckten weißen runden Bierdeckel und hatten den Auftrag in kleinen Gruppen nach weißen und runden Objekten Ausschau zu halten und diese kurz vorzustellen. Diese Aufgabenstellung empfanden die Teilnehmerinnen als gelungen, besonders deshalb, weil man den Suchauftrag in Händen halten konnte. Wir überlegten, wie der Museumsbesuch mit dem Unterricht verbunden werden könnte und hatten viele Ideen, z. B. diese, dass runde und/oder weiße und/oder Dinge aus Pappe von den Schülerinnen und Schülern gesammelt, geordnet, durch Sachtexte und Geschichten kommentiert und in einer Ausstellung präsentiert werden könnten. Als Höhepunkt wurde der dritte Teil der Veranstaltung empfunden. Wir berichteten bereits über die Methode des Museumsgraffitis. Die Referendarinnen und Referendare erhielten den Auftrag, in Gruppenarbeit ein "Wort für den Ort" zu finden und dieses Wort mit den bereit gestellten gehäkelten Schnüren auf den Boden zu legen. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie intensiv die Arbeitsgruppen diskutieren. Eine Gruppe hatte spontan ein Wort gefunden, weil alle vor dem gewaltigen Dielenschrank spontan und alle das Wort "boah" ausriefen. Die zweite Gruppe dagegen diskutierte und diskutierte und brauchte sehr lange, bis sie einen gemeinsamen Nenner gefunden hatten. Das gefundene Wort für einen Raum zur Barockzeit lautete "Detail". Hinterher wurde dieser Prozess des gemeinsamen-Nenner-Findens als entscheidend wahrgenommen. Schließlich wurde bemerkt, dass die wunderbaren Details, die in der "Angewandten Kunst" zu finden seien, ein wichtiges Merkmal für dieses Museum seien. Die Referendarinnen und Referendare gaben alle eine sehr positive Rückmeldung und meinten, dass Musumsbesuche demnächst mit ihrem Klassen immer wieder zum Schulprogramm gehören würden.
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Zur Zeit bereiten wir einige Workshops mit Jugendlichen in der Ausstellung "TYPISCH DEUTSCH?" von Rolf Sachs im Museum für Angewandte Kunst vor und haben im Blog schon einige Übungen rund um die Objekte des Künstlers und Designers vorgestellt. Die heutige Aufgabenstellung für eine kleine praktische Arbeit setzte sich mit der Arbeit "Amtsschimmel" von 2013 auseinander. Alle, die mit Verwaltungen zu tun haben, kennen sie, die Stempel. Manchmal sind sie versteckt in einer Schublade, manchmal hängen sie im praktischen Ständer. Der Stempelturm von Rolf Sachs ist jedoch gigantisch und selbst für große Stadtverwaltungen nicht üblich. Kunst treibt die Aussage auf die Spitze. Amtsschimmel meint eine übertrieben genaue Handhabung der Dienstvorschriften, Bürokratismus. Der Ständer mit den knapp 40 Stempeln ist ein schönes Bild für diese "Unart". Witzig und gar nicht pedantisch sind jedoch die Aufschriften der Stempel. Da steht: Spießigkeit, Feinarbeit, Feierabend, Heimat, Kitsch, makellos, Gemütlichkeit ... Mit jedem Stempel könnte ein Diskurs über Mentalitäten entstehen. Mit den Schülerinnen und Schülern möchten wir "Ideen für witzige Stempel" sammeln und bieten kleine Holzhalter, Papp-Kärtchen und interessante Wörter aus Zeitungen und Illustrierten. Mal schauen, was die Jugendlichen für Ideen entwickeln. Christa Bustos Röhrig hat ein wundervolles Zitat von Martin Gerhard Reisenberg gefunden: "Ist der erste Stempel vorhanden, bildet sich schnell ein Büro um ihn". Wir werden berichten!