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Am Mittwoch, dem 25.5. präsentierten wir auf dem Sommerfest der KGS Zehnhofstraße in Köln-Ostheim die Ergebnisse unserer Workshops „Klang und Schall überall – Wie klingt Köln?“ 69 Schülerinnen und Schüler hatten in den vergangenen Wochen und Monaten am Projekt museobilbox teilgenommen. Die Klangexperimente der Pänz und ihre Museumsrfahrung wurden in Boxen gepackt. [Mehr]
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Die Ausstellung "Schau mich an" im MAKK definiert Selfie neu - vor dem Hintergrund von Kinderportraits zweier beeindruckender Künstlerpersönlichkeiten. [Mehr]
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Wir waren erfolgreich! Unsere Vorschläge zu einer Reihe "Köln mit allen Sinnen" bekamen im Rahmen der Aktion Kultur macht stark den Zuschlag. Nun können wir ein knappes Jahr lang MuseobilBoxen bauen. Die MuseobilBox ist eine Idee des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. - getreu dem Motto "Museum zum Selberbauen" setzen Kinder und Jugendliche ihre Ideen, die aus dem Museumsbesuch entspringen, in einer Box um. Und die wird am Ende des Ganzen auch ausgestellt. Aber bis dahin ist es ein langer Weg, denn zunächst gilt es, "Köln mit allen Sinnen" in die Boxen zu packen. Unseres Projekt beginnt im MAKK mit „Klang und Schall überall – Wie klingt Köln“. An vier Tagen gestalten wir unter diesem Motto das Ferienprogramm in zwei OGTS Gruppen der KGS Zehnthofstraße in Köln-Ostheim. Ausgerüstet mit vielen Materialkisten beginnen wir den ersten Tag à la „Wissen macht Ah“: Experimente zu Klang und Schall sensibilisieren die Sinneswahrnehmungen. Im Wasserbad machen wir Schallwellen mit Hilfe einer Stimmgabel sichtbar, durch die Klänge eines Metallophons lassen wir Reiskörner auf einer dünnen Membran vibrieren, Dosentelefone werden gebaut. Ein Hörmemory lässt uns selbst die kleinsten Unterschiede zwischen zwei Geräuschen wahrnehmen. Abb. 1: Wissen macht "Ah"! Abb. 2: Faszination Dosentelefon Im Museum für Angewandte Kunst dreht sich alles um das Thema Radio und Hörspiel: Die Sonderausstellung "RADIO Zeit!" lässt uns nicht nur den Wandel vom Luxusobjekt zum ersten Massenmedium nachvollziehen, sondern auch den Beruf des „Geräuschemachers“ erfahren: Klingelbrett und Geräuschetür können direkt in der Ausstellung ausprobiert werden. Die Szenenbilder alter Hörfunkproduktionen zeigen, dass der Text eines Hörspiels nicht einfach nur abgelesen werden muss. Die Sprecher mussten richtig schauspielern: "Wie auf einer Theaterbühne!", stellen die Kinder fest, als sie die Schusswaffenrequisite in der Hand des Hörspieldetektivs Paul Temple entdecken. Anschließend versuchen alle, selbst klassische Hörfunktricks anzuwenden. Besonders beliebt: das Aufeinanderschlagen zweier Kokosnussschalen zur Darstellung von Hufgeklapper. Die Betreuer denken sofort an die "Ritter der Kokosnuss", den berühmten Film von Monty Python. Abb. 3: "Du da, im Radio" Nach zwei Tagen Vorbereitung in Sachen Geräusch geht es in der zweiten Hälfte des Projekts um die Gestaltung der MuseobilBOXen. Es müssen ja Höreindrücke hinein. Also ziehen die Kinder in Kleingruppen los und sammeln Geräusche. Geräusche, die für sie typische Kölner Geräusche sind. Eine Gruppe macht sich auf den Weg in die Innenstadt: zum Kölner Dom, zum Bahnhof, ins MAKK und ans Rheinufer. Die andere Gruppe bleibt in ihrem „Veedel“: Supermarkt, Straßenbahnhaltestelle, Spielplatz und Turnhalle werden hier zu Geräuschkulissen. Im Supermarkt fangen die Klangdetektive wird mit Hilfe eines Diktiergerätes den Kassenscanner, den Leergutautomaten, eine Schiebetüre, den Durchsage-Jingle und das Tütenrascheln an der Obsttheke ein. Abb. 4: Geräuschdetektive Abb. 5: Fang den Klang! Nun kommt die nächste Aufgabe: Die eingefangenen Töne werden von den Kindern in einem einfachen Schnittprogramm digital aneinander montiert. Einen Ort nur über seine Geräuschkulisse zu erfahren, das fasziniert die Gruppe. Mit Feuereifer versuchen am letzten alle, die die jeweiligen Geräusche dem in den Boxen dargestellten Ort zuzuordnen. Denn zwischenzeitlich ist auch das Innenleben der Boxen fertig. Abb. 6: Spielplatz Abb. 7: Supermarkt Das Team des Museumsdienstes ist nicht nur von den Schülerinnen und Schülern sondern vor allem von den OGTS Betreuern sehr dankbar empfangen worden. Viele neue Impulse für die alltägliche Arbeit mit den Kindern habe man erhalten, so Bea und Michi vom OGTS-Team der KGS-Zehnthofstraße. Acht kleine Mini-Museen sind in den Boxen entstanden. Die Arbeit mit den Kindern im Museum und in ihrer Lebenswelt, der Schule, hat zu einem sehr intensiven Austausch geführt. Das Projekt wurde anders wahrgenommen, als ein Ausflug  in das Museum während der Unterrichtszeit als Ergänzung zum Lehrplan. Die Arbeit an der MuseobilBOX hat ganz handlungsorientiert, aktiv und spielerisch den Bezug zwischen der eigenen Lebens- und Sinnenwelt und dem Museum hergestellt. Wir sind schon auf die kommenden Sinne gespannt. In ein paar Wochen geht es weiter!  Abb. 8: Die Boxen sind fertig! Alle Abbildungen: Andrea Imig
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Für die Generation 40+ wird ein Rundgang durch die neue Sonderausstellung des MAKK zu einer Tour de Nostalgie. Für Jugendliche jedoch eine Reise zu völlig unbekannten Welten ... [Mehr]
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Intensives und konzentriertes Arbeiten mit einer kleinen Schülergruppe zu einem außerschulischen Thema – das ist im straff organisierten Schulalltag nur in einer Projektwoche möglich. Hier ein Beispiel, das auch Einblicke ins Berufsleben bietet. [Mehr]
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Unsere Kollegin Julia Müller hat das Treffen mit der "AG Leichte Sprache" im Museum für Angewandte Kunst vorbereitet. Sie hat sich mit Hands-on-Materialien für das Haus beschäftigt und die Fortbildung für die Präsentation und Diskussion der Methoden und Materialien genutzt. Die Kollegin stellte Matthias Duderstadts "Das Material-Buch. Von Steinen und Metallen, Pflanzen und Tieren und uns." vor.  Begleitet wird das Buch von einer Box mit Materialproben. Frau Müller begann zum Einstieg mit einer Übung. Die Lehrerinnen sollten mit geschlossenen Augen die Materialien ertasten. Eigenschaften wie schwer, leicht, glatt, rau, warm und kalt konnten bestimmt werden. Im Plenum wurden dann die die Materialplättchen gesichtet und gemeinsam über die Verwendungsmöglichkeiten der verschiedenen Stoffe diskutiert. Im Museum gingen wir dann auf die Suche nach Marmor, Eiche und Eisen... Im Kontext der Arbeit in Förderschulen entstand die Idee, nach oder vor dem Museumsbesuch in der Schule nach den Materialien zu suchen, z.B. in der Schulküche. Auf diese Weise kann ein direkter Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler hergestellt werden. Im 2. Teil der Veranstaltung arbeiteten wir mit einer Materialsammlung zum Thema "Form und Farbe" und gingen in der Design-Abteilung des Museums auf die Suche nach Dreiecken, Rechtecken und Kreisen. Die Kolleginnen aus der Schule fanden die vorgestellten Hands-on-Materialien sehr interessant und nahmen sich vor, Unterrichtsideen für ihre Zielgruppen zu entwickeln. Das nächste Treffen wird nach den Sommerferien wieder im Museum für Angewandte Kunst stattfinden.      
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Kinder der Wilhelm-Wagner-Schule aus Bergisch-Gladbach entdecken im MAKK die Welt des Essens. Für den Besuch sorgte der museumsbus koeln. [Mehr]
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Samstag: 105 Schülerinnen und Schüler aus den 8 beteiligten Klassen des Herkunftsunterrichts versammelten sich zur Generalprobe im Museum für Angewandte Kunst. Am 6.Dezember 2014 wird der deutsch-italienisch-spanische Familientag stattfinden und dafür mussten alle beteiligten Gruppen einmal zusammengeführt und der gesamte Ablauf geprobt werden. Es war für die beteiligten Herkunftssprachenlehrerinnen eine große Herausforderung, alles punktgenau für die Präsentation abzurufen. Natürlich gab es noch einmal kleine Tipps und Hilfestellungen vom Fachmann in Sachen Performance und es war schön zu sehen, dass sich wirklich alle Gruppen nach den 4 Stunden harter Probe verbessert haben. Alle Schülerinnen und Schüler finden nun schlafwandlerisch ihre Plätze, versperren nicht mehr den Blick des Publikums auf das Museumsobjekt, lächeln, bemühen sich, ihr Publikum anzuschauen und ihren Blick wandern zu lassen, bleiben konzentriert und kennen nun fast alle ihre Texte auswendig. Nun kann es los gehen. Zum Familientag wird es nicht nur die Führungen durch die Schulklassen geben, sondern auch ein Rahmenprogramm, bei dem die auf die Führungen wartenden Familien an kleinen Familienaktivitäten teilnehmen können: wir gehen in der Designabteilung auf die Suche nach dem runden Rot, in der Jugendstilabteilung setzen wir uns mit dem Froschkönig auseinander und machen im Barocksaal Museumsgraffitis. Wem dies nicht genügt, kann im Kinosaal italienische, spanische und deutsche Weihnachtsgeschichten hören oder selbständig das Museum und die Sonderausstellungen anschauen. Und zum Schluss kommt noch der Nikolaus! Wir hoffen auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
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Wir berichteten bereits einige Male über unser Fortbildungsprojekt mit den italienischen und spanischen Herkunftssprachenlehrerinnen. Im ersten Halbjahr hatten sich die Kolleginnen intensiv mit Exponaten im Museum für Angewandte Kunst auseinandergesetzt, die mit der spanischen oder italienischen Kultur zu tun haben. Dabei erarbeiteten sie verschiedene Unterrichtsreihen, die jetzt im 2. Halbjahr mit den verschiedenen Schulklassen durchgeführt werden. Am deutsch-italienisch-spanischen Familientag werden die beteiligten Schülerinnen und Schüler als Museumsexperten vor den ausgewählten Exponaten ihren Eltern, Freunden und anderen Besuchern Auskunft geben und haben kleine Performances vorbereitet. Heute ging es darum, die Logistik des Familientages zu besprechen. Omar El-Saeidi, der im Ausbildungslehrgang für das Präsentationstraining zuständig ist, beriet die Kolleginnen. Heute war unser letztes Treffen vor der Generalprobe mit den Schülerinnen und Schülern und es wird nun langsam spannend. Am 22. Oktober werden dann alle beteiligten Schülerinnen und Schüler gemeinsam den Ablauf proben. Das Lampenfieber wird  spätestens dann bei allen ausbrechen.  
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  Nun wird es langsam spannend. Nachdem sich die Kolleginnen aus dem Herkunftssprachenunterricht im ersten Halbjahr mit den Exponaten aus dem italienischen und spanischen Kulturraum beschäftigt und auch schon ein intensives Präsentationstraining durchlaufen haben, geht es nun an die Vorbereitung des deutsch-italienisch-spanischen Familientages, der im Museum für Angewandte Kunst stattfinden soll. Das Foto zeigt die Fortbildungsgruppe mit Omar El-Saeidi, der als Schauspieler für die Präsentationstrainings zuständig ist. In der ersten Sitzung nach den Sommerferien wurde erneut eine weitere Arbeitstechnik im Museum vorgestellt: Die Kolleginnen sollten zu ihren Objekten jeweils ein Museumsgraffito legen: Die Medaille der schönen „Isotta“ von Rimini erhielt zu Füßen der Vitrine mit blutroten Lettern aus Wollschnüren in zwei Sprachen das Wort amore – Liebe gelegt. Die beiden Sprachen wurden mit einem Herzsymbol bedeutungsvoll verbunden. Wir diskutierten, ob diese gelegten Worte vor den ausgewählten Exponaten eine gute Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler darstellen, mit ihrem Publikum ins Gespräch zu kommen. Geht es Ihnen nicht auch so, dass Sie gerne wissen möchten, was das Wort „amore“ beziehungsweise „Liebe“ zu Füßen der Isotta für eine Bedeutung hat? Der deutsch-italienisch-spanische Familientag findet statt am Samstag, den 6.12.2014 (Nikolaus) in der Zeit von 14:30 – 17:00 im Museum für Angewandte Kunst, An der Rechtschule 50667. Das Programm dazu finden Sie ab November auf der Homepage des Museumsdienstes Köln einen Link.