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Auf Einladung des Museumsdienstes kam der Kalligraph und Friedensaktivist Kazuaki Tanahashi nach Köln. Im Museum für Ostasiatische Kunst diskutierte er mit dem Publikum über seine Arbeit und einen neuen Dokumentarfilm zu seiner Kunst. [Mehr]
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Das Bilderbuch Dank des Kranichs von Kaiko Funatsu, illustriert von Momo Nishimura, erzählt das gleichnamige japanische Volksmärchen. Es berichtet von einem alten, kinderlosen Ehepaar, das einen verletzten Kranich vor dem Tod bewahrt, indem es den Vogel bei sich aufnimmt und pflegt. Kurz nachdem der Kranich das Haus der Eheleute wieder gesund verlassen kann, klopft es eines Abends an der Tür. Eine junge Frau bittet darum, über Nacht bleiben zu dürfen. Die  Eheleute erweisen dem Mädchen den Gefallen, gewähren ihm Obdach. Und, da es die Gesellschaft des Mädchens schätzt, laden sie es ein, zu bleiben.   Das Mädchen bleibt. Nach wieder einiger Zeit möchte es sich für die Fürsorge bei den Eheleuten bedanken und bietet an, einen wertvollen Teppich zu weben, den die Eheleute auf dem Markt zu einem guten Preis  zu Geld machen können und so ihre Geldsorgen loswerden. Die einzige Bedingung ist nur, dass das Mädchen beim Weben völlig in Ruhe gelassen wird, niemand in das Zimmer hineinschaut oder es gar betritt. Die Eheleute stimmen zu. Was jedoch die alten Leute nicht wissen: Die besondere Qualität des Teppichs entsteht durch die Verarbeitung von zart-weichem Daunenflaum, klitzekleinen, feinen Kranichfedern. Indem sich das Mädchen in ein Zimmer zurückzieht, verwandelt es sich in einen Kranich und zupft aus dem eigenen Federkleid kleinste Federn, verwebt diese kunstvoll zu einem Teppich. In der griechischen Mythologie soll Athene die Göttin der Künste, den Frauen die Kunst des Webens verliehen haben. In dem japanischen Volksmärchen beherrscht diese Kunst nun eine Kranichfrau. In Gestalt des Kranichs verfügt sie über diese besondere Macht. Sie fertigt kunstvolle, weiß goldene Brokatteppiche, von ungeheurer Pracht und großem Wert. Der Verkauf bringt den Eheleuten viel Geld, von dem sie einige Zeit sorgenfrei leben können. Als  das Geld jedoch aufgebraucht ist, bitten sie das Mädchen, ihnen noch einen weiteren Teppich zu weben. Doch da geschieht das Unglück: Die alte Frau kann ihre Neugier nicht zurückhalten, sie durchbricht das Tabu und schaut in das Zimmer des Kranich-Mädchens, während dieses webt. Damit ist die Möglichkeit verwirkt (man möchte fast sagen: verwebt), weiterhin bei den Eheleuten zu bleiben. Das Mädchen muss gehen und mit ihr verlässt auch das Kranichwesen das Haus.  Behutsam nahmen die Kinder die Kraniche in ihre Obhut und wenn sie  nicht davongeflogen  sind, weben sie vielleicht nun andernorts weiter? Das bleibt ein Geheimnis. Kein Geheimnis aber ist, wie man die Kraniche bastelt. Hier findet sich eine Anleitung, die uns freundlicherweise der Buchverlag zur Verfügung gestellt hat.   Kranich Anleitung.pdf (39,50 kb)
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Die nachfolgende Rückmeldung erhielten wir vom Heinrich-Mann-Gymnasium: Die Internationale Klasse des Heinrich-Mann-Gymnasiums ist nach dem Kumihimo-Workshop mit Frau Tokoro im MOK besonders glücklich und erfüllt in die Schule zurückgekommen. Allen hat es sehr großen Spaß gemacht, diese kunstvolle Kulturtechnik kennenzulernen und selbst praktisch umsetzen zu dürfen. Frau Tokoro ist eine Meisterin in ihrem Fach und gleichzeitig eine sehr gute Pädagogin. Hierfür danken wir von Herzen Frau Tokoro, Frau Zimmer und Frau Stegmann-Rennert, sowie dem Museumsdienst Köln. Einige unserer Schülerinnen und Schüler haben schon nach Bauanleitungen für einen Marudai recherchiert.Das muss man bedenken: Eine 1500 Jahre alte Tradition lässt Jugendliche von heute Feuer fangen! ... Haben Sie noch einmal herzlichen Dank! Es grüßt Sie die Internationale Klasse des Heinrich-Mann-Gymnasiums und ihre Klassenlehrerin Dominique Tetzlaff sowie der dankbare Schulleiter Michael Mohr.    
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Haben Sie sich schon mal überlegt woher der Begriff "blau machen" kommt? Eine mögliche Erklärung führt in die Welt der Textilverarbeitung… [Mehr]
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Einige Eindrücke des Kumihimo-Kurses im Museum für ostasiatische Kunst... [Mehr]
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Wie um alles in der Welt trägt man einen Kimono? Und wie schwer ist die Rüstung eines Samurai? Das konnten letzten Mittwoch Schüler und Schülerinnen einer Offenen Ganztagsschule im Museum für Ostasiatische Kunst erfahren. Sie erlebten eine dreitägigen Workshop rund um Ostasien. [Mehr]
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Bei der zweitägigen Werkstatt, die zur Sonderausstellung „Paul Klee“ im Ostasiatischen Museum stattfand, waren „Inspiration und Intuition“ gefordert. Die TeilnehmerInnen konnten in der Ausstellung erleben, wie Impulse aus der ostasiatischen Kunst und Kultur – seien es Maltechniken, Materialien oder Bildthemen –sich auf das Werk Klees auswirkten. Mit dem Künstler Georg Gartz konnten die Gäste ihre Erkenntnisse künstlerisch umsetzen. Es entstanden zarte Landschaftsaquarelle, ausdrucksstarke Buchstabenbilder und abstrakte Tierzeichnungen. Die Arbeiten wirken wie durchdrungen von ostasiatischem Geist und der Experimentierfreude Klees.  
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Caroline Stegmann-Rennert, Museumspädagogin am Museum für Ostasiatische Kunst, schrieb: Schülerinnen und Schüler der Lindenschule Aachen besuchten im Dezember das Museum für Ostasiatische Kunst, um sich näher mit der Kunst Paul Klee zu beschäftigen. Der Besuch der aktuellen Ausstellung, die den Einfluss des fernen Ostens auf sein Werk thematisiert, regte die Kinder an, sich intensiv mit einzelnen Bildern auseinanderzusetzen. Dabei erkannten sie Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Paul Klees Bildern und ostasiatischen Tuschmalereien. Inspiriert von den Eindrücken in der Ausstellung griffen die jungen Besucher unter Leitung des Künstlers Georg Gartz anschließend selber zu Pinsel und Farbe. Von den Ergebnissen der eigenen abstrakten Bilder waren alle begeistert.  
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Caroline Stegmann Rennert, Museumspädagogin im Museum für Ostasiatische Kunst, schrieb: Wir freuen uns, dass Professor David Smeyers von der Musikhochschule Köln und seine Studierenden zur Vorbereitung eines Seminars zu einem praktischen Workshop ins Museum für Ostasiatische Kunst gekommen sind. Der Besuch diente der Einstimmung  auf die bevorstehende intensive musikalische Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Komponisten aus Ostasien. Die Begegnung mit den Museumsobjekten sollte grundlegende Denkweisen asiatischer Kultur deutlich werden lassen und den Studierenden die Möglichkeit eröffnen, demnächst Parallelen zwischen den Gattungen zu entdecken.   Die Besonderheiten ostasiatischer Gestaltung und  Ästhetik wurden bei der Betrachtung von chinesischer und japanischer Kalligraphie und Malerei deutlich. In der Museumswerkstatt erfuhren  die Jungmusiker, die selber aus unterschiedlichen Kulturen stammen, ganz praktisch, wie man mit Pinsel und schwarzer Tusche auf Papier chinesische Schriftzeichen komponiert.    
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22 Schülerinnen und Schüler der Kölner Kaiserin-Augusta-Schule folgten der Einladung von Deutschlandradio und Museumsdienst zu einer speziellen Schreibwerkstatt im Rahmen von "lyrix". Die aktuelle Fotografieausstellung im Museum für Ostasiatische Kunst „Von Istanbul bis Yokohama:“ bot das passende Ambiente für erste dichterische Versuche zu den Themen „Reisen, Fremde, Fremdsein“. Nach einer kurzen Führung durch die Ausstellung verwandelten sich der Werkraum  und Teile der Ausstellung in eine kreative Schreibwerkstatt. Steffen Popp, ein junger Lyriker aus Berlin, gewährte den Elftklässlern interessante Einblicke in die poetische Praxis und regte die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Kreativtechniken zu eigenen Schreibversuchen an. Ergebnisse der Schreibwerkstatt können im Kontext von lyrix am Wettbewerb teilnehmen.