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Anstrengend ist eine Fortbildung schon, wenn ein voller Unterrichtstag hinter den Kolleginnen und Kollegen liegt. Die Fachkonferenz Deutsch aus der Ursulinenrealschule in Köln wollte prüfen, ob und mit welchem Thema eine Deutschunterrichtsreihe mit einem Museumsschwerpunkt  realisierbar wäre und buchte bei uns eine Fortbildung. In Vorgesprächen hatten wir schon festgestellt, dass eine derartige Reihe gut im 7. Jahrgang angesiedelt wäre. Es stehen keine Praktika und Prüfungen an. Um eine Grundlage für Planungsgespräche zu haben, erprobten wir die Methoden, die in der Projektwoche letzte Woche durchgeführt worden waren. Als Beispiel für eine assoziative Erkundung des Museums wurden Museumsgraffitis gelegt und eine Reihe von kreativen Schreibübungen vorgestellt. Die Kolleginnen und Kollegen interessierten sich besonders für die "Herta-Müller-Methode". In einer Variante zur Methode der Nobelpreisträgerin sollten Wörter aus Zeitungen Kunstwerken zugeordnet und mit Hilfe von weiteren Schreibrezepten zu Texten verarbeitet werden. Wir diskutierten das Problem, dass in Museumsräumen nicht mit Scheren gearbeitet werden darf. Deshalb gaben wir uns den Auftrag, Wörter auf einer Zeitungsseite zu markieren und später in der Werkstatt diese auszuschneiden und zu Texten zu verarbeiten. Abgeschlossen ist die Planungsphase noch nicht, denn man möchte weitere Verfahren erproben und dann in der Fachkonferenz entscheiden, wie das Thema im schulinternen Lehrplan verankert werden soll. Es ist sehr begrüßenswert, wenn Schulen für ihre Schülerschaft Museen zugänglich machen. Wir hoffen, dass diese Arbeitsform "Schule macht" und andere folgen werden.  
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Wir starten ein kleines Unterblog zur Ausstellung der Kölner Rathauspropheten. Hier berichten Schüler der Konrad-Adenauer-Realschule über ihre Eindrücke. Der erste Beitrag ist fertig. [Mehr]