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    Anfang der Woche. Lorena Markewitsch, Praktikantin im Museum für Angewandte Kunst und die Museumspädagoginnen Romana Breuer und Karin Rottmann trafen sich, um Objekte für das neu zu konzipierende Programm für den italienischen und spanischen Herkunftsprachenunterricht zusammenzustellen. Seit einigen Jahren engagiert sich der Museumsdienst Köln für Herkunftsprachenprogramme in der Museumspädagogik und auch im nächsten Jahr führen wir die erfolgreiche Kooperation mit dem Zentrum für Mehrsprachigkeit fort. Wieder sollen Museumsobjekte vorgestellt werden, die aus den Herkunftskulturen der Zielgruppe stammen. Diese werden thematisch gefasst und methodisch interessant für die Projektarbeit des Italienisch- und Spanischunterrichts aufbereitet. Lorena Markewitsch wird in den nächsten Wochen eine wissenschaftliche Recherche zu den Themen und Objekten durchführen und damit die Textgrundlage für die Lehrerfortbildung schaffen. Und das sind einige unserer Planungsideen: Die schöne Isotta degli Atti von Rimini sollte auf einer Medaille geehrt werden, weil ihr Ehemann, Fürst Sigismondo Malatesta sie so verehrte. Im Schulprogramm werden sich die Schülerinnen und Schüler vorstellen, wie der Herrscher von Rimini den Künstler Matteo di Andrea de‘ Pasti beauftragt, dasPortrait seiner Geliebten und späteren Frau auszuführen. Mit dem Thema „Im Reich der Fürsten“ werden wir uns auch die Hochzeit des Fürstenpaares vorstellen. Um dies anschaulich zu machen, werden die Jungen und Mädchen eines der kostbarsten Objekte des Museums genau untersuchen. . Das ausgesprochen seltene farbige Glas mit Emailmalereizeigt einen festlichen Brautzug aus dem 15.Jahrhundert und gibt Einblickin das luxuriöse Leben des höfischen Lebens. Die am Projekt beteiligten Schulklassen werden selbst in die kostbaren Gewänder unserer historischen Kostüme schlüpfen und sich alsTeilnehmerinnen und Teilnehmer der Hochzeitsgesellschaft fotografieren. Nun wollen wir aber nicht zu viel verraten. Auf jeden Fall soll das neue Sprachprogramm lustig und spannend werden, wenn zum Beispiel die „Questura“ in Venedig in einem Spionagefall ermittelt, ein Heiliger mit ganz wenigen Soldaten das Abendland rettet oder Theaterstücke im Stil der Commedia dell'arte zu einer etwas verschlafenen Porzellandame mit Spinnrad improvisiert werden. Über den weiteren Verlauf werden wir berichten.  
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Glenn Colquhoun ist ein bekannter Künstler, Dichter, Autor und Performer aus Neuseeland, der am Ozeanientag im Rautenstrauch-Joest-Museum eine wunderbare Vorstellung seiner Kunst gab. Hintergrund für seinen Besuch war nicht nur die Ausstellung "Made in Oceania", sondern auch die Schenkung seiner mit Gedichten beschrifteten und mit Malerei und Grafik ausgestalteten "gourds" (getrocknete und bemalte Kürbisse). Unser Kollege Peter Mesenhöller hat sie vom Künstler für den Museumsdienst geschenkt bekommen, nachdem Glenn Colquhoun die Arbeiten anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2012 vorgestellt hatte. Die Gedichte erzählen Geschichten der Reise des deutschen Arztes und Forschungsreisenden "Ernst Diefenbach" nach Neuseeland, der von der Schönheit der Natur und Kultur des Landes überwältigt war. Das Publikum der Performance zum Ozenaientag war ebenso überwältigt von der Kraft und Dynamik der englischen und der Sprache der Maori rezitierten Texte. Tags darauf hatten einige Pädagoginnen und Pädagogen Gelegenheit, den Künstler in einer Fortbildung über seine Arbeit zu befragen und mit ihm Projektideen für die Nutzung der "Gourds" zu diskutieren. Er schilderte sehr lebhaft seine Schulzeit und sein Interesse für die Kultur der Maori, die vor allem eine mündliche Tradition habe. Die "gourds" haben in der Erzähltradition der Maori eine besondere Bedeutung, denn sie wurden beim Vortrag mit eingesetzt. Glenn Colquhoun hat dies in seinen Objekten aufgegriffen und setzt sie ebenso wie die Erzähler aus seiner Jugend bei seinen Performances ein. Interessant war auch zu erleben, wie unterschiedlich der Vortrag in englisch und der Sprache der Maori wirkte. Die Begegnung mit dem Künstler war sehr inspirierend, und es wurden schon erste Ideen formuliert, wie die "gourds" in der Projektarbeit eingesetzt werden könnten. Wir werden berichten.      
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Ein wichtiger Aspekt unserer Weiterbildungsangebote ist die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern, die ständig unseren Horizont erweitern helfen. Hier geht es um Integration, Partizipation und Kooperation [Mehr]
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Ein ganz besonderes "Schmankerl" aus unserer Reihe museumspädagogischer Methoden: Materialien für DaF und DaZ. Wer sich für Sprachunterricht im Museum interessiert, der findet hier jede Menge Anregungen für die Gestaltung eines besonderen Museumsbesuches. [Mehr]
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Eine Welt und viele Sprachen. Deren Farben bereichern die Kultur. Auch und besonders im Museum. Wer sich für Pilotprojekte zu Mehrsprachigkeit und Integration interessiert, der liest hier mehr. [Mehr]
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Wortfeldarbeit, über Sprache sprechen, das Sprachgefühl trainieren - für diese Anforderungen der Sprachdidaktik eignet sich das Museum als außerschulischer Unterrichtsort. Hier finden Sie den Bericht über ein Uni-Seminar, welches wir zu diesem Thema mitgestaltet haben [Mehr]
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Für 2012 hat sich der "Lyrix" Wettbewerb des Deutschlandfunks eine enge Zusammenarbeit mit den deutschen Museen vorgenommen. Wie gut Museen als Inspirationsquelle für den Wettbewerb funktionieren, ist in der Vergangenheit mehrfach bewiesen worden. Wir freuen uns besonders, dass man sich auch unseres Jahresthema "BLAU" angenommen hat. Mehr dazu lesen Sie hier. [Mehr]
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Kleider transportieren Aussagen, informieren über die soziale Stellung und vermitteln Werte und Einstellungen zum Leben. Sie sind wichtiger Bestandteil unseres Verständnisses von Kultur. Oft ist auch die Anpassung an einen gewissen Kleidungsstil ein erstes Zeichen von Integration in eine neue Kultur. Die Auseinandersetzung mit Kostümen und Trachten der Heimat lassen aber auch ganz neue Gefühle aufkommen, wie z.B. Stolz auf die eigenen Traditionen. [Mehr]
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El Dia con Miró! Ein Spanischkurs der Willy-Brandt-Gesamtschule verbringt einen Tag im Museum Ludwig. Dort erleben 20 Schülerinnen und Schüler ein zweisprachiges Projekt. [Mehr]
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Unter diesem Titel haben die "Freunde des Kölnischen Stadtmuseums e. V." ein Projekt, unterstützt von der Rheinenergie Stiftung Kultur, ins Leben gerufen, das Kölnerinnen und Kölner mit Migrationshintergrund die Geschichte Ihrer "Zweiten Heimat" näherbringen soll. Auf deutsch oder in der eigenen Sprache entdecken Migrantinnen und Migranten Kölner Geschichte(n). [Mehr]