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Am 26. und 27. November 2013 findet eine Taung statt, die der Museumsdienst Köln gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung organsiert. In vier verschiedenen inhaltlichen Sektionen gibt es Impulsvorträge aber auch Aktionen, Workshops und Expertentalks zur gesellschaftlichen Bedeutung von Mode.   Konsum und Entschleunigung Die gesellschaftlichen Bedingungen von Mode bewegen sich zwischen sozio-kulturellen Strukturen und ökonomischen Bedingungen. Welche Bedeutung hat der Besitz modischer Dinge in unserer Gesellschaft? Nach welchen Kriterien funktioniert der wirtschaftliche Kreislauf von Modeproduktionen? Unter welchen Voraussetzungen kann man sich auf eine Verzichtkultur einlassen? Wir diskutieren beispielhaft Modelle und Ausstellungs- und Vermittlungskonzepte, die sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben. Inklusion und Exklusion Der Zugang zu gesellschaftlicher Anerkennung und Bedeutung erfolgt nicht zuletzt auch durch die symbolhafte Sprache selbst gewählter oder gezwungener Maßen getragener Mode. So changiert die Wahrnehmung des Äußeren zwischen dem Bemühen um individuellen Ausdruck und dem Verlangen oder dem Zwang, einer Gruppe anzugehören. Äußerliche Stilmerkmale, gepaart mit bestimmten Verhaltensweisen, schaffen soziale Identitäten. Die Sektion thematisiert Projekte, die sich mit Partizipation und gesellschaftlichem Ausschluss beschäftigen. Global und glokal Kulturelle Verflechtungen sind ein besonderes Merkmal der Globalisierung. Die Verschränkung individueller und kollektiver Identitäten schafft neue Bedingungen für die kreativen und produktiven Prozesse in der Modeindustrie. Dabei entstehen aber auch neue Megatrends wie z.B. der zur Regionalisierung, glokale Bewegungen setzen zunehmend auf Tradition und kleinräumliche Verflechtung. Wir zeigen exemplarisch die Verbindung von Weltmode und lokaler kultureller Identität. Gender und Ästhetik Mode ist vor allem Ausdruck von Schönheit und dem Bedürfnis danach. Ihre Aura ist gespeist von einer quasi-religiösen Aufladung. Besonders im urbanen Umfeld wird die Inszenierung eines individuellen Lifestyles gefeiert. Kulturelle Innovationen und das Bemühen um Abgrenzung des Individuums werden im Spiegel bestimmter kollektiver Phänomene wie Modeblogs oder Zeiterscheinungen vorgestellt. Die Zuordnung und Wahrnehmung weiblicher und männlicher Identitäten spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Anmeldung zur Tagung ist ab sofort hier möglich. Auf einem Tagungsblog berichten wir laufend über die verschiedenen Themen, stellen Akteure vor und ergänzen Hintergrundinformationen.
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Älter, bunter, weniger - der demographische Wandel lässt sich leicht beschreiben. Die Lösungen sind leider nicht so einfach. Barrierefreiheit, Integration und Wandel der sozialen Sicherungs­systeme sind Handlungsfelder von immensem Ausmaß. Die Kulturinstitutionen der unterschiedlichsten Sparten werden gefragt sein, mit verändertem Inhalt und adäquaten Vermittlungsangeboten einen Beitrag zur Harmonisierung des gesellschaftlichen Wandels zu leisten. [Mehr]