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Wie kann das Mittelalter lebendig werden? Eine Frage, der sich eine Gruppe von Studierenden der Geschichtsdidaktik hier nicht in einem historischen Museum widmet, sondern in der Mittelalterabteilung des Wallraf-Richartz-Museums. [Mehr]
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Wie kann das Mittelalter lebendig werden? Zum Beispiel mit Hilfe eines chinesischen Drachens namens Long. Der brachte in einem Seminar für die Ruhruniversität Bochum die Studierenden der Geschichtsdidaktik zum Staunen. [Mehr]
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Beim heutigen Besuch der Sprachintegrationsklasse des Heinrich-Mann-Gymnasiums drehte sich alles um das Gemälde "Esther und Haman vor Ahasveros". Die Jugendlichen sollten herausfinden, was im Bild geschieht. Spontan meinten einige, es sei ein König im Bild. Das führte zur Frage, woran man das im Bild sehen könne. Das fanden die Schülerinnen und Schüler leicht, denn der "König" sei in der Mitte und er sei auch größer. Letzteres musste relativiert werden, denn jemand bemerkte, dass der "König" gerade aufstehen würde. Irgendwie, das war plötzlich die Meinung der Klasse, sei der König schlecht gelaunt und vielleicht sogar wütend, denn er stünde nicht einfach auf, sondern stütze die Faust dabei auf den Tisch. Jemand bemerkte, dass die Frau dem König etwas gesagt hätte, was den König verärgert hätte. Der Ärger richte sich jedoch nicht auf die Frau, denn er lege behutsam die Hand auf ihren Unterarm.  Einer der Jungen der Klasse sagte, das bedeute "Lass mich mal machen!" Der andere Mann dagegen sei zu Tode erschrocken. Esther and Haman before Ahasuerus.doc (1,32 mb) Nun war es an der Zeit, die Geschichte zum Gemälde von Jan Victors zu erzählen. (siehe Arbeitsblatt)  Esther Inhalt.doc (36,50 kb) In der nächsten Aufgabe sollten die Schülerinnen und Schüler die Handlung der Episode in einer Pantomime nachspielen. Sie sollten überlegen, was eine Minute vor der Szene, dann zwei Sekunden vor der Szene und zwei Sekunden danach und eine Minute danach passiert. Sie sollten die Szenen so aufbereiten, dass sie die einzelnen Episoden "einfrieren" und "Filmstills" gemacht werden konnten. In allen Gruppen wurde nun eifrig diskutiert und ausprobiert. Zum Abschluss wurde jeweils ein Satz zum Szenenbild formuliert.  
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Für das zweite Treffen im Wallraf-Richartz-Museum hat sich die Sprachintegrationsklasse des Heinrich-Mann-Gymnasiums im Deutschunterricht vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich intensiv mit dem Gedicht "Das farbigste Gedicht der Woche" von Wolfgang Mennel. Darin geht es speziell um Adjektive als Wortart. Die 20 Jugendlichen waren neugierig, was das Gedicht mit einem Museumsbesuch zu tun hat. Natürlich sollten sie sich Gemälde zur lyrischen Vorlage aussuchen und selbst Gedichte schreiben. Mittlerweile ist die Lerngruppe an die Arbeit in Museen gewöhnt, und schnell waren alle Arbeitsgruppen ausgeschwärmt, um ein geeignetes Gemälde zu finden und die Aufgabe zu lösen. Eine halbe Stunde lang konnten wir konzentriertes Arbeiten beobachten. Smartphones unterstützen die Suche nach fehlenden Vokabeln und halfen außerdem, die ausgewählten Kunstwerke und Beschriftungen zu dokumentieren. Natürlich wurden die Gedichte im zweiten Teil der Veranstaltung vorgetragen. Es war interessant, dass die Gemälde über die Akzentuierung der Farben intensiv wahrgenommen werden konnten. Erneut wurde für das nächste Treffen eine vorbereitende Aufgabe gestellt.  Das Gedicht von Wolfgang Mennel steht auf S. 5 rotblauschwarzgrau.pdf (1,73 mb) Schreibrezept nach Mennel.pdf (131,07 kb)
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Wir alle freuten uns auf unser erstes Treffen im Wallraf-Richartz-Museum. 13 Schülerinnen und Schüler der Sprachintegrationsklasse des Heinrich-Mann-Gymnasiums begaben sich auf eine Forschungsreise in die Welt des Museums. Heute erkundeten wir einige Meisterwerke des Barocks mit einer ungewöhnlichen Methode. In der Museumspädagogik heißt das Verfahren ""Der Chinesische Korb" und wurde erstmals von der Kulturpädagogin Heiderose Hildebrand im Museum Moderner Kunst in Wien 1985 eingesetzt. Es ist ein assoziatives Rezeptionsverfahren. In einem Korb oder einer Tasche sind ca. 15-20 Gegenstände versammelt, die den Museumsbesucher inspirieren sollen, Kunstwerke in Beziehung zu setzen.  Seit Jahren bin ich nun auf der Suche nach einem Behältnis, der den "Chinesischen Korb" repräsentieren könnte. Eine Mitarbeiterin schenkte mir eine wunderschöne Tasche, die leicht zu transportieren ist und den wunderbaren Aufdruck "Schnick-Schnack" hat. Wir fanden, dass wir in Köln nun fortan die oben beschriebene Methode mit der Schnick-Schnack-Tasche einsetzen, denn Schnick-Schnack ist ein schönes Wort für all die Dinge, die zur Bildersuche eingesetzt werden. Vier Gruppen bildeten sich und mit verzweifelter Verwunderung begaben sich die Arbeitsgruppen mit einem Schwamm, einer Plüschmaus, einer künstlichen Tulpe und einem Kunstapfel auf die Suche nach "passender" Kunst. Wir bemerkten, dass die Dinge nicht direkt in den Bildern zu finden waren. Man musste "um die Ecke" denken. Der Mädchengruppe fiel es zunächst schwer, den quietschgrünen Schwamm den kostbaren Ölgemälden zuzuordnen. Verzweifelt wollten sie schon fragen, ob man den Gegenstand "umtauschen" könnte. Ein kleiner Tipp brachte die Mädchen auf eine interessante Spur: "An welchen Orten gebraucht man Schwämme?" Spülschwämme braucht man beispielsweise in der Küche, war die Antwort. In einem der Säle auf der 2. Etage des Museums gab es Küchenstilleben. Das sahen die Mädchen natürlich sofort. Aber ich merkte, dass sie sich doch nicht gerne von mir helfen lassen wollten. Sie gingen weiter auf die Suche und fanden ein noch viel besseres Kunstwerk und das war ganz alleine gefunden worden: In Pieter de Hoochs "Ein Paar mit einem Papagei" stand im halbdunklen Vordergrund ein Eimer mit einem Schrubber und einem Putzlappen. Da stimmte jeder zu, dass der Schwamm zugeordnet werden konnte. Bei der Präsentation stellte sich jedoch heraus, dass eine Teilnehmerin den Schwamm auch diesem Bild zugeordnet hätte, jedoch nicht wegen der Putzutensilien im Vordergrund, weil sie diese gar nicht sofort entdeckt hatte. Die kostbar gekleidete Dame im Bild streicht mit der Hand über ihr Trinkglas. Und da kam natürlich die Idee auf, dass das Glas vielleicht schmutzig sei. Es kam dann noch eine interessante Diskussion zum Bild auf. Der Mann im Bild wirkte auf die Mädchengruppe wie ein Pirat, weil Johnny Depp auch solche Kleider in seinem Film "Pirates of the Caribbean" trug. Das gab Gelegenheit zu erklären, dass die Menschen vor 400 Jahren derartige Kleidung trugen. Nachdem wir die Symbolsprache des Bildes etwas entschlüsselt hatten, stellten wir zum Schluss fest, dass der Mann vielleicht doch ein Pirat war, denn er war auf der Jagd nach dieser schönen Frau. In zwei Wochen treffen wir uns wieder im Museum und gehen dann auf die Suche nach dem farbigsten Bild der Abteilung! Wir werden berichten.        
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Die Lehrerarbeitsgemeinschaft "Leichte Sprache" hat Ideen und Materialien zu Max Liebermanns "Rasenbleiche" zusammengetragen. Natürlich besuchten erneut einige Schülerinnen und Schüler der beteiligten Förderschulen vor den Sommerferien das Wallraf-Richartz-Museum, um unsere Vorarbeiten zu testen. In der Fortbildung diskutierten wir, dass es sinnvoll sei, über die Fragestellung "Wie wird Wäsche gewaschen?" in das Thema einzusteigen. Gustave Caillebottes "Trocknende Wäsche am Ufer der Seine" war unsere erste Anlaufstation. Hier fachsimpelten wir über Weiß- und Buntwäsche und alle Schülerinnen und Schüler konnten ihre Kompetenzen zum Besten geben. Es war sehr schön, dass auch über andere Länder gesprochen werden konnte, so berichtete ein Mädchen mit indischem Migrationshintergrund, dass dort die Wäsche im Fluss gewaschen wird. Auf diese Weise eingeführt, konnten wir uns Liebermanns "Rasenbleiche" unter kulturgeschichtlichen Fragestellungen anschauen. Die Lehrerinnen der Pestalozzischule hatten einen "Fühlkasten" vorbereitet, und so wurde die Bildbetrachtung zu einem Fühl- und Seherlebnis. Baumrinde, ein frisches Grasbündel, Hühnerfedern, ein Apfel, ein feuchtes Wäschestück und ein kleiner Blumentopf aus Ton mussten jeweils identifiziert und als Abbildung im Gemälde gefunden werden. So wurden viele Details des Bildes und die stoffliche Darstellung der Gegenstände besonders intensiv wahrgenommen. In der Werkstatt  wurde das Gemälde in einer gemeinsamen Arbeit nachempfunden. Es entstand eine Collage mit aus Stoffen ausgeschnittenen "Wäschestücken", die entweder wie in der Vergangenheit auf die Wiese "geklebt" oder im heutigen Sinne traditionell an die Wäscheleine gehängt werden konnten.     
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    Außerschulische Lernorte wie Museen sind Räume, die inspirieren und Kommunikation ermöglichen. Museumspädagogik hat die Aufgabe, diese Potentiale durch geeignete Methoden und Übungen für die verschiedenen Zielgruppen zu erschließen. Vermittlungsarbeit in Museen vollzieht sich in erster Linie auf einer sprachlichen Ebene. Deshalb sind Museen wunderbare Orte für den Sprachunterricht. Das hier vorgestellte Projekt entstand für INNOCLILIG: Der Museumsdienst Köln wurde für das Programm ausgewählt und stellte ein typisches „Sprachlernprogramm auf dem Level "A1" vor. Sechzehn Schüler der Internationalen Förderklasse (IFK) des Kölner Berufskollegs Humboldtstraße nahmen mit ihrer Deutschlehrerin, Theresa Kuss, als schulischer Partner daran teil. „INNOCLILiG ist ein vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland gefördertes  Forschungs- und Entwicklungsprojekt zum integrierten Sprachen- und Fachlernen auf Deutsch an allgemeinbildenden Schulen der Primar- und Sekundarstufe globusweit. Im Mittelpunkt des Projekts stehen Erhebungen, Dokumentationen und Analysen zu unterschiedlichen Praktizierungsformen des integrierten bzw. fächerübergreifenden Lernens des Deutschen als Fremd- und Unterrichtssprache über Grenzen hinweg. Auf dieser Grundlage gilt es als ein übergeordnetes Hauptziel des Projekts (a) relevante internationale Kooperationsstrukturen zum Thema aufzubauen und zu konsolidieren sowie (b) die weitere Etablierung, Begleitung und Förderung dieser (Sprach-)Bildungskontexte zu unterstützen – und dies mittels zeitgerechter, teils vollkommen neuartiger und INNOvativer Maßnahmen, Medien und Stützinstrumente. Da die englischsprachige Bezeichnung CLIL -  Content and Language Integrated Learning – die Grundprinzipien des integrierten Sprachen- und Fachlernens (z.B. den Dualfokus auf Sprache UND Inhalt sowie die Betonung der Lern- statt der Unterrichtsperspektive) treffend ausdrückt und sich im europäischen Fachdiskurs (auch in deutschsprachigen Kontexten) gerade als Oberbegriff für den Bildungsansatz insgesamt etabliert hat, wurde es auch hier im Projekttitel berücksichtigt – mit explizitem Verweis auf Deutsch als Ziel- und Arbeitssprache (CLIL in German). Daher also CLILiG –und INNOCLILiG.“ Quelle: http://rule.uta.fi/innoclilig/innoclilig/ Der hier im Kontext des Filmprojektes vorgestellte Museumsbesuch ist Teil einer Unterrichtseinheit zur Poesie. Die vorbereitenden Lektionen thematisierten unter anderem Gedichte aus den Herkunftskulturen der jungen Erwachsenen. Außerdem wurden Arbeitsaufgaben, die im Museum zum Einsatz kommen sollten, erarbeitet, damit diese nicht im Museum eingeführt werden mussten. Im Wallraf-Richartz-Museum sollten zunächst in den Sammlungsräumen zum Impressionismus „Museumsgraffities“ auf den Boden gelegt werden. Diese Graffitis wurden im Anschluss ausführlich von den Gruppenmitgliedern erklärt bzw. die Festlegung auf das bestimmte Wort begründet. Darüber hinaus stellten sich die jeweiligen Arbeitsgruppen den Fragen der gesamten Gruppe. In dieser Phase zeigte sich einerseits deutlich, dass die inhaltliche Arbeit weitgehend von den Schülern selbst bestimmt wurde. Diese arbeiteten bei der Deutung der Kunstwerke eigenverantwortlich und entwickelten eigene Interpretationen. Die Betreuerinnen wurden zu Lernbegleitern und Beratern, die zwar präsent waren und Hilfestellung leisteten, jedoch begrenzte sich ihr Einsatz deutlich. Symmetrische Kommunikation ist ein wichtiges Ziel in der Museumspädagogik. Wir möchten nicht als allwissende Dozenten vor dem Publikum stehen, sondern die Menschen dazu anregen und befähigen, selbst auf eine Forschungsreise zu gehen und ihre Entdeckungen mit anderen zu teilen. Die Schülerinnen und Schüler, aber auch die INNOCLIiG-Projektleiter Kim Haataja und Rainer Wicke waren begeistert vom Museumtag. Weitere Methoden schlossen sich an und erscheinen demnächst als Filmdokumentation mit einer Handreichung von Materialien. Wir werden darüber berichten.
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Die Kollegschule Humboldstraße führt in diesen Tagen eine Projektwoche durch. Als Partnerschule des Museumsdienstes Köln ist es Ehrensache, dass einige Workshops in unseren Museen stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Projektgruppen besuchten Workshops zum Thema "Körperschmuck" im Rautenstrauch-Joest-Museum, erhielten ein "Laufstegtraining", besuchten die Restaurierungswerkstatt im Museum für Angewandte Kunst und beschäftigten sich heute mit Körpersilhouetten in der Modegeschichte anhand von Gemälden im Wallraf-Richartz-Museum. Viel Interesse fand die "Burgundische Mode" mit witzigen Details wie beispielsweise die ausgefallene Haube. Als sehr faszinierend und ungesund wurde die Wespentaille im Rokoko empfunden. Im Vergleich zur Männerkleidung war Frauenmode zumindest für die reiche Damenwelt unpraktisch; der Körper war durch viel Stoff viel unbeweglicher als der Mann, der meistens jedenfalls viel Beinfreiheit haben durfte. Oft ist der Frauenkörper "verformt", zum Beispiel durch "Hüftkissen" oder von Korsetts eingeschnürt. Zu den  ausgefallensten Modeepochen wurden Skizzen angefertigt. Über Scherenschnitte, die in der Werkstatt zu den Skizzen hergestellt wurden, konnte man sehr gut die Körpersilhouetten der Epochen unterscheiden. Die jungen Damen fanden die Exkursion ins Wallraf-Richartz-Museum interessant, vor allem, weil sie aktiv sein konnten und all die vielen Modedetails in den Gemälden selbst entdecken konnten. Sie fanden, dass Körpersilhouetten auch heute in der Mode eine große Rolle spielen und nahmen sich vor, Modezeitschriften unter diesem Blickwinkel zu untersuchen.
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08
Am 26. und 27. November 2013 findet eine Tagung statt, die der Museumsdienst Köln gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung organsiert. In vier verschiedenen inhaltlichen Sektionen gibt es Impulsvorträge aber auch Aktionen, Workshops und Expertentalks zur gesellschaftlichen Bedeutung von Mode.   Konsum und Entschleunigung Die gesellschaftlichen Bedingungen von Mode bewegen sich zwischen sozio-kulturellen Strukturen und ökonomischen Bedingungen. Welche Bedeutung hat der Besitz modischer Dinge in unserer Gesellschaft? Nach welchen Kriterien funktioniert der wirtschaftliche Kreislauf von Modeproduktionen? Unter welchen Voraussetzungen kann man sich auf eine Verzichtkultur einlassen? Wir diskutieren beispielhaft Modelle und Ausstellungs- und Vermittlungskonzepte, die sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben. Inklusion und Exklusion Der Zugang zu gesellschaftlicher Anerkennung und Bedeutung erfolgt nicht zuletzt auch durch die symbolhafte Sprache selbst gewählter oder gezwungener Maßen getragener Mode. So changiert die Wahrnehmung des Äußeren zwischen dem Bemühen um individuellen Ausdruck und dem Verlangen oder dem Zwang, einer Gruppe anzugehören. Äußerliche Stilmerkmale, gepaart mit bestimmten Verhaltensweisen, schaffen soziale Identitäten. Die Sektion thematisiert Projekte, die sich mit Partizipation und gesellschaftlichem Ausschluss beschäftigen. Global und glokal Kulturelle Verflechtungen sind ein besonderes Merkmal der Globalisierung. Die Verschränkung individueller und kollektiver Identitäten schafft neue Bedingungen für die kreativen und produktiven Prozesse in der Modeindustrie. Dabei entstehen aber auch neue Megatrends wie z.B. der zur Regionalisierung, glokale Bewegungen setzen zunehmend auf Tradition und kleinräumliche Verflechtung. Wir zeigen exemplarisch die Verbindung von Weltmode und lokaler kultureller Identität. Gender und Ästhetik Mode ist vor allem Ausdruck von Schönheit und dem Bedürfnis danach. Ihre Aura ist gespeist von einer quasi-religiösen Aufladung. Besonders im urbanen Umfeld wird die Inszenierung eines individuellen Lifestyles gefeiert. Kulturelle Innovationen und das Bemühen um Abgrenzung des Individuums werden im Spiegel bestimmter kollektiver Phänomene wie Modeblogs oder Zeiterscheinungen vorgestellt. Die Zuordnung und Wahrnehmung weiblicher und männlicher Identitäten spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Anmeldung zur Tagung ist ab sofort hier möglich. Auf einem Tagungsblog berichten wir laufend über die verschiedenen Themen, stellen Akteure vor und ergänzen Hintergrundinformationen.
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Die ersten Objekte für die große Ausstellung unseres Madonnen-Projektes sind fertig. Ein Besuch im Wallraf-Richartz-Museum schärfte noch einmal den Blick für Attribute und Bildkontexte. [Mehr]