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Wir freuen uns auf die wunderbare Ausstellung "Die Kathedrale. Romantik-Impressionismus - Moderne", die vom 26.September bis zum 18.Januar im Wallraf-Richartz-Museum zu sehen sein wird. Vier Werke aus dem legendären Zyklus von Monet mit dem er die Kathedrale von Rouen verewigt hat, werden dort ausgestellt sein. Die Auseinandersetzung mit Monets Werken wird der Ausgangspunkt für unsere Schülerwerkstatt sein: wir untersuchen die typischen Bauelemente einer gotischen Kirche und analysieren die Farbpaletten der Gemälde des Bilderzyklus. In der Werkstatt arbeiten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen an der Staffelei, indem sie Architekturelemente wie Spitzbogen, Fiale und Rosenfenster mit ihrer von den Beispielen inspirierten Farbpalette im impressionistischen Stil tupfen. Wir möchten hier eine Arbeit in Gruppen anregen, weil diese die Kommunikation zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern intensiviert. Bei der praktischen Arbeit müssen sie sich darüber verständigen, wie die Farbverteilung komponiert werden soll, wo "Lichter" gesetzt werden, welcher Pinselduktus verwendet werden soll... Wir haben schon etwas geprobt, so dass die Kolleginnen und Kollegen aus der Schule eine Vorstellung von den möglichen Arbeitsergebnissen der Schülerwerkstatt bekommen. Wir würden uns freuen, wenn Sie mit ihren Schulklassen buchen. Sie finden unsere Angebote auf unserer Homepage.    
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07
Die Lehrerarbeitsgemeinschaft "Leichte Sprache" hat Ideen und Materialien zu Max Liebermanns "Rasenbleiche" zusammengetragen. Natürlich besuchten erneut einige Schülerinnen und Schüler der beteiligten Förderschulen vor den Sommerferien das Wallraf-Richartz-Museum, um unsere Vorarbeiten zu testen. In der Fortbildung diskutierten wir, dass es sinnvoll sei, über die Fragestellung "Wie wird Wäsche gewaschen?" in das Thema einzusteigen. Gustave Caillebottes "Trocknende Wäsche am Ufer der Seine" war unsere erste Anlaufstation. Hier fachsimpelten wir über Weiß- und Buntwäsche und alle Schülerinnen und Schüler konnten ihre Kompetenzen zum Besten geben. Es war sehr schön, dass auch über andere Länder gesprochen werden konnte, so berichtete ein Mädchen mit indischem Migrationshintergrund, dass dort die Wäsche im Fluss gewaschen wird. Auf diese Weise eingeführt, konnten wir uns Liebermanns "Rasenbleiche" unter kulturgeschichtlichen Fragestellungen anschauen. Die Lehrerinnen der Pestalozzischule hatten einen "Fühlkasten" vorbereitet, und so wurde die Bildbetrachtung zu einem Fühl- und Seherlebnis. Baumrinde, ein frisches Grasbündel, Hühnerfedern, ein Apfel, ein feuchtes Wäschestück und ein kleiner Blumentopf aus Ton mussten jeweils identifiziert und als Abbildung im Gemälde gefunden werden. So wurden viele Details des Bildes und die stoffliche Darstellung der Gegenstände besonders intensiv wahrgenommen. In der Werkstatt  wurde das Gemälde in einer gemeinsamen Arbeit nachempfunden. Es entstand eine Collage mit aus Stoffen ausgeschnittenen "Wäschestücken", die entweder wie in der Vergangenheit auf die Wiese "geklebt" oder im heutigen Sinne traditionell an die Wäscheleine gehängt werden konnten.     
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Die Kollegschule Humboldstraße führt in diesen Tagen eine Projektwoche durch. Als Partnerschule des Museumsdienstes Köln ist es Ehrensache, dass einige Workshops in unseren Museen stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Projektgruppen besuchten Workshops zum Thema "Körperschmuck" im Rautenstrauch-Joest-Museum, erhielten ein "Laufstegtraining", besuchten die Restaurierungswerkstatt im Museum für Angewandte Kunst und beschäftigten sich heute mit Körpersilhouetten in der Modegeschichte anhand von Gemälden im Wallraf-Richartz-Museum. Viel Interesse fand die "Burgundische Mode" mit witzigen Details wie beispielsweise die ausgefallene Haube. Als sehr faszinierend und ungesund wurde die Wespentaille im Rokoko empfunden. Im Vergleich zur Männerkleidung war Frauenmode zumindest für die reiche Damenwelt unpraktisch; der Körper war durch viel Stoff viel unbeweglicher als der Mann, der meistens jedenfalls viel Beinfreiheit haben durfte. Oft ist der Frauenkörper "verformt", zum Beispiel durch "Hüftkissen" oder von Korsetts eingeschnürt. Zu den  ausgefallensten Modeepochen wurden Skizzen angefertigt. Über Scherenschnitte, die in der Werkstatt zu den Skizzen hergestellt wurden, konnte man sehr gut die Körpersilhouetten der Epochen unterscheiden. Die jungen Damen fanden die Exkursion ins Wallraf-Richartz-Museum interessant, vor allem, weil sie aktiv sein konnten und all die vielen Modedetails in den Gemälden selbst entdecken konnten. Sie fanden, dass Körpersilhouetten auch heute in der Mode eine große Rolle spielen und nahmen sich vor, Modezeitschriften unter diesem Blickwinkel zu untersuchen.    
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Im 2. Teil der Veranstaltung beschäftigten wir uns erneut mit den Farbkarten, mit denen wir zuvor die Farben des Gemäldse "Kaisersonntag" von Lovis Cortinth untersucht  hatten. Wolfgang Mennels Gedicht "Das farbigste Gedicht der Woche" (Downloadmaterial: ROTBLAUSCHWARZGRAU - Begleitheft für darstellende Kunst junges akademietheater ulm im Internet) lieferte eine wunderbare Anregung nach einen "Lieblingsbild" zu suchen. Mennel hat in seinem Gedicht mit Farbadjektiven gearbeitet. Nach seinem Vorbild sollten aus der 1. Strophe des Gedichts 4 Zeilen mit den Farbkarten auf den Museumsboden gelegt werden. Natürlich kann eine derartige Aufgabenstellung nicht ohne Vorbereitung in der Schule gelingen. Im vorbereitenden Unterricht sollte das Gedicht erarbeitet werden, beispielsweise indem die verschiedenen Farbadjektive als Farben in Illustrierten gesucht und ausgeschnitten werden und Karten mit den Farben und Wörtern beklebt werden. Sehr viel einfacher wäre ein Parallelgedicht zu Eugen Gomringers Gedicht "du blau" (http:/aircube.at/eugen-gomringer) von den Schülerinnen und Schülern als Farbgedicht zu einem Lieblingsbild zu legen. Auch dieses Übung wurde erprobt. Natürlich wären statt der Farbkarten auch Wortergänzungen möglich. Beide Aufgaben sind auch nacheinander sinnvoll, wenn man Farbnuancen zu Bildern benennen möchte.         Die Teilnehmerinnen der Arbeitsgemeinschaft werden nun im Unterricht den Museumsbesuch vorbereiten und mit ihren Schülkerinnen und Schülern ins Museum kommen. Natürlich werden wir die Besuche kommentieren und  im blog darüber berichten. Das nächste Treffen der Arbeitsgemeinschaft "Leichte Sprache" wird am 22.Mai 2014 von 15:30-17:30 Uhr im Wallraf-Richartz-Museum stattfinden. Interessenten können sich noch anmelden.
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Wunderbare Ergebnisse unserer Zusammenarbeit mit den Auszubildenden des Änderungsschneiderhandwerks am Berufskolleg Humboldstraße. Alle Bilder und die ganze Geschichte unseres ungewöhnlichen Fashion-Projektes hier [Mehr]
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Kunst auf eine ganz neue Weise erleben. Die psychologische Kunstbetrachtung zeigt einen interessanten Aspekt auf, der durchaus auch Impulse für die museumspädagogische Arbeit liefern kann. [Mehr]
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Mit ehemaligen jugendlichen Straftätern ins Museum? Was sich wie ein riskantes Vorhaben anhört, war für die Beteiligten eines Workshops wie eine Offenbarung. Über das, was ein Museum auch leisten kann, wenn man sich öffnet. Hier berichten wir über den dabei entstandenen Dokumentarfilm [Mehr]
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Mit Commentaire bleu haben wir eine partizipatorische Aktion zum Museumsfest erfolgreich hinter uns gebracht. Hier lesen den Erfahrungsbericht

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In "art crash" haben SchülerInnen der Kölner Hauptschule am Rendsburger Platz und der Gesamtschule Bonn Bad Godesberg eigenverantwortlich eine Ausstellung im Wallraf geschaffen. Sie wählten Bilder aus der ständigen Sammlung des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud aus und erstellen dazu eigene Fotoarbeiten, die diese Werke interpretieren. Sie arbeiten an Ausstellungsmodellen, Anlass war der 150. Geburtstag des Museums im letzten Jahr. Dabei erstellten sie selbst Ausstellungstexte, arbeiteten mit Graphikern für das Design der Ausstellung zusammen und bestimmten ihre eigene Hängung. Das Projekt entstand zugleich zum 25. Jubiläum der Museumsschule Köln. Die schulform- und jahrgangsstufenübergreifende Zusammenarbeit war einzigartig. Einzigartig ist auch der Film, den wir nun endlich veröffentlichen können. Die Kamera begleitet die beiden Klassen, ihre Lehrer und Coaches bei der Projektentstehung.
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Mit welchen Techniken haben Künstler verschiedener Epochen ihr Blau erstrahlen lassen? Welche Tricks lassen einen Himmel besonders lebendig aussehen und wie male ich Schaumkronen auf die tiefblaue See. Ein Museums-Workshop liefert die Antworten auf alle gestalterischen Fragen! [Mehr]